maxx-solar und Lindig Fördertechnik gehen gemeinsame Wege

Thüringer Mittelständler schließen Energie-Allianz

0Synergien und neue Geschäftsmodelle rund um Energietechnik: Gabelstaplerexperte LINDIG steigt bei Waltershäuser maxx-solar ein.

Eisenach, 06. Oktober 2016 – Eine neue Unternehmenspartnerschaft aus dem Westen Thüringens will Impulse im Energiebereich geben: Mit sofortiger Wirkung beteiligt sich LINDIG aus Eisenach mit 24,9 Prozent an der Waltershäuser maxx-solar & energie.

Auf den ersten Blick mag der Einstieg des regionalen Marktführers für Gabelstapler bei einem führenden Photovoltaikanbie­ter der Region überraschen, doch beide Unternehmen sehen viele Gemeinsamkeiten – und haben sich Einiges vorgenommen:

 

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Eigenstromnutzung und Elektromobilität: Chancen für Unternehmen 
„Die meisten Gabelstapler fahren elektrisch – viele Betriebe können sie effizienter nutzen, wenn man sie in ein intelligentes Energiekonzept einbindet“, erklärt LINDIG-Geschäftsführer Sven Lindig. „Lädt man sie zum Beispiel mit Sonnenstrom vom Firmendach, fährt man günstiger und kann sie je nach Batterietechnik als rollende Stromspeicher einsetzen.“ Speicherung und Selbstverbrauch von Solarenergie seien mittlerweile auch ohne Subventionen hoch attraktiv. „Mit maxx-solar haben wir einen Partner, der früh auf intelligente Eigenversorgung gesetzt hat, auch mit Blick auf die energetische Optimierung von Gebäudetechnik.“

„Gerade für Industrie und Gewerbe möchten wir zusammen neue Angebote entwickeln, die mit erneuerbaren Energien die Wertschöpfung vor Ort halten“, ergänzt maxx-solar-Gründer Dieter Ortmann. „Elektromobilität ist dabei ein spannendes Thema, zu dem LINDIG langjährige Erfahrung im professionellen Bereich einbringt.“

 

Synergien nutzen von Einkauf bis Service
Die beiden Unternehmen planen nicht nur gemeinsame Angebote, sondern möchten mit einer engeren Zusammenarbeit auch Synergien heben. „Für LINDIG wie maxx-solar wird die Batterietechnik immer wichtiger“, erläutert Ortmann. „Wenn wir unser Know-how bündeln und auch beim Einkauf gemeinsam auftreten, haben wir klare Vorteile im Wettbewerb.“

Ähnliche Prozesse gebe es ebenfalls bei Installation und Wartung, berichtet Sven Lindig: „Abseits der Metropolen werden in ganz Deutschland Fachkräfte knapper. Wenn wir Servicemitarbeiter und Handwerkspartner gemeinsam nutzen, können wir unser Netzwerk in Thüringen vergrößern und sind noch schneller zur Stelle.“

Engere Vernetzung des Mittelstandes bringt Thüringen voran
Eine engere Vernetzung des Thüringer Mittelstandes sieht Lindig als wichtige Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit des Landes. „Es gibt in Thüringen viele lokale Champions, die weit über ihrer Gewichtsklasse boxen können. Bündeln wir diese Kräfte sinnvoll, entfaltet unsere Region ein Potenzial, das heute erst wenige erkennen.“

Der Eisenacher Familienunternehmer, der rund 300 Mitarbeiter beschäftigt, hat dieses Jahr die LINDIG Invest GmbH gegründet, um regionale Beteiligungen an aussichtsreichen Startups und etablierten strategischen Partnern aufzubauen. Der Einstieg bei der maxx-solar & energie GmbH & Co. KG ist der erste Coup der Gesellschaft.