maxx-solar in Namibia

04.12.2016

 

Wirtschaftsdelegation präsentierte deutsch-namibisches Kooperationsprojekt in Windhuk

Berlin/Windhuk. Namibia soll eine Drehscheibe für deutsche Unternehmen in Afrika generell und insbesondere im südlichen Afrika werden. Ein beispielhaftes Kooperationsprojekt im Bereich Bauwirtschaft ist der erste konkrete Schritt zur intensiveren wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Namibia.

„Die Qualität von Rechtsstaatlichkeit, die Unabhängigkeit von Gerichten, Pressefreiheit und politische Stabilität machen Namibia, zusammen mit der guten Infrastruktur, zu einem erstklassigen Standort für die deutsche Wirtschaft im südlichen Afrika“, erklärte Botschafter Andreas Guibeb.

Für Namibia als Unternehmensstandort gibt es laut Botschafter Guibeb noch andere gute Gründe. In Namibia leben rund 35.000 deutschstämmige Namibier bereits in der dritten Generation. Darüber hinaus verbringen rund 80.000 deutsche Touristen ihre Ferien in dem sicheren Urlaubsland Namibia. „Sie alle können eine deutschsprachige Tageszeitung lesen, die seit 100 Jahren ununterbrochen erscheint. Vor allem aber hat kein anderes afrikanisches Land so viele private deutschsprachige Schulen wie Namibia“, erklärte der Botschafter.

Umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur sollen das Land zum Logistik-Hub ausbauen. Zusammen mit internationalen Investoren will Namibia diesen Standortvorteil für die Entwicklung neuer Wirtschaftszweige nutzen und als Drehkreuz für das südliche Afrika zu fungieren.

Unter Leitung des thüringischen Staatsministers Wolfgang Tiefensee hatte im November eine 42 Teilnehmer umfassende deutsche Delegation aus Wirtschafts-, Wissenschafts- und Regierungsvertretern an der Konferenz „Invest in Namibia“ in Windhuk teilgenommen. Sie haben die Gelegenheit genutzt, sich direkt mit führenden namibischen Unternehmen und der dortigen Regierung auszutauschen.

Die thüringische Polycare-Musterhaus aus Gehlberg war der Renner in Namibia

Im Rahmen der Delegationsreise hat Wirtschaftsminister Tiefensee gemeinsam mit Staatspräsident Geingob ein Modellhaus der Firma PolyCare offiziell eingeweiht. In Namibia sollen in den nächsten zehn Jahren rund 300.000 qualitativ hochwertige und bezahlbare Wohnhäuser gebaut werden. Dabei soll eine einfache und preisgünstige Bauweise eingesetzt werden, die in Deutschland entwickelt wurde. Die fertigen Bausteine ähneln den bekannten Legosteinen.

Das bei der internationalen Investitionskonferenz vor dem Safari Court Hotel innerhalb von 48 Stunden aufgebaute Musterhaus, entpuppte sich als Renner und stieß bei den Gästen aus der ganzen Welt auf großes Interesse. Die Teile dazu waren aus Deutschland über Cuxhaven in einem Container verschickt worden.

Auf Basis des Prototyps soll nun eine Musterhaussiedlung für 1000 Mitarbeiter in der afrikanischen Bau Excellence Sonderwirtschaftszone in Okahandja gebaut werden.

Ein weiterer Höhepunkt war die Eröffnung der „maxx solar academy“, einem Schulungszentrum, in dem Techniker für Solarprojekte ausgebildet werden. Maxx Solar will hier im ersten Jahr etwa 50 und danach mindestens 100 Projektentwickler und Installateure pro Jahr schulen.

Zwischen der Namibia University of Science and Technology und der Ernst-Abbe-Hochschule Jena wurde ebenfals eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die den Studenten- und Dozentenaustausch zwischen beiden Einrichtungen forcieren will.


maxx-solar und Lindig Fördertechnik gehen gemeinsame Wege

Thüringer Mittelständler schließen Energie-Allianz

0Synergien und neue Geschäftsmodelle rund um Energietechnik: Gabelstaplerexperte LINDIG steigt bei Waltershäuser maxx-solar ein.

Eisenach, 06. Oktober 2016 – Eine neue Unternehmenspartnerschaft aus dem Westen Thüringens will Impulse im Energiebereich geben: Mit sofortiger Wirkung beteiligt sich LINDIG aus Eisenach mit 24,9 Prozent an der Waltershäuser maxx-solar & energie.

Auf den ersten Blick mag der Einstieg des regionalen Marktführers für Gabelstapler bei einem führenden Photovoltaikanbie­ter der Region überraschen, doch beide Unternehmen sehen viele Gemeinsamkeiten – und haben sich Einiges vorgenommen:

 

staplertechnik-und-solarenergie

Eigenstromnutzung und Elektromobilität: Chancen für Unternehmen 
„Die meisten Gabelstapler fahren elektrisch – viele Betriebe können sie effizienter nutzen, wenn man sie in ein intelligentes Energiekonzept einbindet“, erklärt LINDIG-Geschäftsführer Sven Lindig. „Lädt man sie zum Beispiel mit Sonnenstrom vom Firmendach, fährt man günstiger und kann sie je nach Batterietechnik als rollende Stromspeicher einsetzen.“ Speicherung und Selbstverbrauch von Solarenergie seien mittlerweile auch ohne Subventionen hoch attraktiv. „Mit maxx-solar haben wir einen Partner, der früh auf intelligente Eigenversorgung gesetzt hat, auch mit Blick auf die energetische Optimierung von Gebäudetechnik.“

„Gerade für Industrie und Gewerbe möchten wir zusammen neue Angebote entwickeln, die mit erneuerbaren Energien die Wertschöpfung vor Ort halten“, ergänzt maxx-solar-Gründer Dieter Ortmann. „Elektromobilität ist dabei ein spannendes Thema, zu dem LINDIG langjährige Erfahrung im professionellen Bereich einbringt.“

 

Synergien nutzen von Einkauf bis Service
Die beiden Unternehmen planen nicht nur gemeinsame Angebote, sondern möchten mit einer engeren Zusammenarbeit auch Synergien heben. „Für LINDIG wie maxx-solar wird die Batterietechnik immer wichtiger“, erläutert Ortmann. „Wenn wir unser Know-how bündeln und auch beim Einkauf gemeinsam auftreten, haben wir klare Vorteile im Wettbewerb.“

Ähnliche Prozesse gebe es ebenfalls bei Installation und Wartung, berichtet Sven Lindig: „Abseits der Metropolen werden in ganz Deutschland Fachkräfte knapper. Wenn wir Servicemitarbeiter und Handwerkspartner gemeinsam nutzen, können wir unser Netzwerk in Thüringen vergrößern und sind noch schneller zur Stelle.“

Engere Vernetzung des Mittelstandes bringt Thüringen voran
Eine engere Vernetzung des Thüringer Mittelstandes sieht Lindig als wichtige Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit des Landes. „Es gibt in Thüringen viele lokale Champions, die weit über ihrer Gewichtsklasse boxen können. Bündeln wir diese Kräfte sinnvoll, entfaltet unsere Region ein Potenzial, das heute erst wenige erkennen.“

Der Eisenacher Familienunternehmer, der rund 300 Mitarbeiter beschäftigt, hat dieses Jahr die LINDIG Invest GmbH gegründet, um regionale Beteiligungen an aussichtsreichen Startups und etablierten strategischen Partnern aufzubauen. Der Einstieg bei der maxx-solar & energie GmbH & Co. KG ist der erste Coup der Gesellschaft.


Maxx Solar & Energy gewinnt Innovation Award Europe

Innovative Finanzierungslösungen für Photovoltaik in Afrika – damit hat Maxx Solar & Energy den Installation Innovation Award Europe gewonnen, den pv magazine und Hanwha Q-Cells vergeben. Der Installationsbetrieb aus Thüringen, der auch Großhandel betreibt, hat dazu seine Erfahrungen mit Solaranlagen-Miet-Modellen in Deutschland genutzt.

2011 hat Dieter Ortmann von Deutschland aus die Brücke nach Südafrika geschlagen und eine Niederlassung gegründet. „Mit dem Ziel, mit der neu gegründeten Solar Academy Ausbildung dorthin bringen und die Installateure, die wir ausbilden, auch zu beliefern“, sagt der Gründer und Geschäftsführer von Maxx Solar Energy Group, der für die Ausbildung auch die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie ins Boot geholt hat. Jetzt ist er an einem Projekt, auf das er so stolz ist, dass er sich damit für den Innovation Installation Award von Hanwha Q Cells und pv magazine beworben hat.

Für den Innovation Installation Award von pv magazine und Hanwha Q-Cells hatten sich 20 Unternehmen beworben, vier davon wurden von pv magazine ausgewählt, ihr Projekt oder Konzept auf der Intersolar Europe vorzutragen (siehe hier). Nach dem Pitch konnten pv magazine Leser zwei Wochen lang online abstimmen und ihre Wertung abgeben. Bei den über 800 Stimmen, die bis Freitag eingegangen sind, hat sich der Betrieb aus Thüringen gegen die drei Mitnomminierten durchgesetzt.

„Ich fand faszinierend, welches Verständnis sie haben“
Maxx Solar Energy hat eine Finanzierung für eine Photovoltaikanlage auf der Dominican Grimley Schule aufgesetzt, das ist eine Taubstummenschule mit rund 100 Kindern. Ortmann denkt, dass das Projekt Vorbildcharakter hat und das Modell zum Bau weiterer Anlagen führen kann. Denn auch wenn viele Solarenergie gut finden, es fehlt oft das Geld.

Award Siegel

Der Installation Innovation Award geht an Maxx-Solar Energy.

Seine Partner in der Schule sind Schwestern, teilweise über 70 Jahre alt. „Ich fand faszinierend, dass Leute in hohem Alter das Verständnis dafür haben, welche Rolle erneuerbare Energien und Unabhängigkeit spielen kann“, sagt Ortmann. „Be more independent“ ist sein Motto für das Projekt. Bei der Grimley Schule gilt das sowohl die Stromsicherheit angeht, als auch was die Hilfe zur Selbsthilfe betrifft, die er gibt.

PV-Miete als Finanzierungslösung
„Klar, da gibt es ganz viel Sonne, da muss man unbedingt hin“, sagt Ortmann. Aber die Finanzierung sei eben oft ein Problem. Ortmann und sein Team müssen mögliche Betreiber und Investoren zusammen bringen und für beide eine gute Lösung entwickeln. Die Schule mietet nun die Photovoltaikanlage.

Die Rahmenbedingungen stimmen. Die Sonneneinstrahlung ist laut Ortmann ungefähr doppelt so hoch wie in Deutschland, der Strom sei dafür nur halb so teuer. Für Eigenverbrauchsanlagen sei die Amortisation damit ähnlich wie hierzulande. Dazu komme der Aspekt Unabhängigkeit, da die Stromversorgung nicht so sicher sei wie in Europa.

Maxx-Solar hat das Projekt mit einem lokalen Installateur umgesetzt. „Wir helfen den Leuten nur, etwas zu tun, und sind nur begleitend täglich“, beschreibt Ortmann das Motto. Das Mietmodell funktioniert wie in Deutschland. Die Eigentümer sind „aus unserem Bereich“, unter anderem eine Steuerberaterin und ein Eigentümer aus Südafrika. Zunächst geht es darum, zu zeigen, wie es gehen kann.

Video des Pitches von Dieter Ortmann auf der Intersolar Europe

Die Schule kann, so Ortmann, das System nach 12 Jahren für einen geringen Preis, ungefähr 100 Euro pro Kilowatt, übernehmen. Das ist übrigens oft ein kritischer Punkt. Der Mietzins darf nicht zu hoch sein und der Kaufpreis nach Ende der Mietphase muss angemessen sein, damit der Mieter etwas von der Anlage hat. Bei dem Projekt auf der Dominican Grimley Schule ist das der Fall. Die monatliche Miete liegt bei rund 2.700 Euro. Bei 70 Prozent Eigenverbrauch liegt sie bereits unter den eingesparten Stromkosten. Bei der Systemauslegung dürfte die Eigenverbrauchsquote aber nahe an die 100 Prozent heran kommen.

Damit bleibt auch in der Mietphase Monat für Monat ein ordentlicher Gewinn bei der Schule, bei 90 Prozent Eigenverbrauch ungefähr 800 Euro im Jahr, wie sich aus den von Maxx-Solar angegebenen Zahlen errechnen lässt.

Die Anlage hat 20 Kilowatt, diese produziert 33.000 Kilowattstunden, 144.000 Kilowattschulen benötigt die Schule. „In zehn Jahren hat sich die Anlage bezahlt gemacht“, so Ortmann. Das einzige was noch fehlt, sei die Notstromversorgung. Da sucht er derzeit nach Möglichkeiten, wie er das noch finanzieren kann. (Michael Fuhs)

Quelle : PV magazin:

Innovatives PV Finanzierungsmodell verändert den südafrikanischen Solarmarkt

Die dena unterstützt die Fa. maxx-solar & energie bei dem Transfer des PV Mieten Ansatzes nach Südafrika

Der Ausbau der Photovoltaik in Südafrika boomt seit Ende 2015. Großanlagen werden international finanziert und in zentralen Ausschreibungsrunden durch die Regierung vergeben. Es fehlt jedoch an Finanzierungsinstrumenten für Photovoltaik Aufdachanlagen. Wer es sich leisten kann, investiert in eine eigene PV Anlage, um unabhängig von Strompreiserhöhungen und Stromausfällen zu sein. Aber nicht jeder hat die finanziellen Mittel, in eine eigene PV Anlage zu investieren. Es gibt derzeit keine Finanzierungsprogramme für PV Anlagen, auch werden PV Anlagen nicht als Sicherheiten für Kredite anerkannt. Mit dem PV Mieten Ansatz bringt die Firma maxx-solar und energie GmbH & Co KG aus Waltershausen ein innovatives Finanzierungskonzept nach Südafrika, das den Ausbau der Solarenergie beschleunigen wird. Die ersten Pilotprojekte in Kapstadt wurden im Rahmen des dena-RES-Programms realisiert und am 19. Mai eingeweiht.

„Es ist nun genau ein Jahr her, dass wir die Idee hatten, den PV Mieten Ansatz nach Südafrika zu transferieren. Dank der Deutschen Energie-Agentur konnten wir letzte Woche die ersten beiden Pilotprojekte einweihen“, sagt Dieter Ortmann, Geschäftsführer der maxx-solar und energie GmbH & Co KG. Bereits im Jahr 2011 hat Dieter Ortmann ein Tochterunternehmen in Südafrika gegründet. Genau wie das deutsche Unternehmen sollte die südafrikanische Tochter Systemanbieter im Bereich Photovoltaik sein. Doch vor 5 Jahren steckte der südafrikanische Solarmarkt noch in den Kinderschuhen. „Wir haben begonnen in der Solarbranche in Südafrika zu arbeiten, als es die eigentlich noch gar nicht gab“, sagt Dieter Ortmann. Um das Land auf den vorauszusehenden Solarboom vorzubereiten und die Firma maxx in Südafrika zu etablieren, begann die Firma mit dem Aufbau der maxx-solar academy, einem Trainingsinstitut für Photovoltaik, in dem mittlerweile über 1500 Leute ausgebildet wurden. Die maxx-solar academy ist der südafrikanische Arm der DGS SolarSchule Thüringen. Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie, kurz DGS, steht heute noch für Qualität der Kurse in der academy in Südafrika. Mit ihren Arbeitsfeldern Großhandel und Training ist die Firma maxx-solar & energy PTY Ltd. mittlerweile ein fester Bestandteil des südafrikanischen Solarmarktes. Als IBC Solar Premiumpartner für Südafrika steht die Firma auch im Großhandel für deutsche Qualitätsprodukte.

Um die deutsche Qualität auch in der Installation aufrechtzuerhalten, arbeitet die maxx-solar energy ausschließlich mit Alumni der maxx-solar academy, den so genannten maxx-team Installern zusammen. In regelmäßigen Treffen werden Informationen über aktuelle Entwicklungen und Probleme ausgetauscht. In diesen Treffen geht es auch immer wieder um das Thema Finanzierung. Nicht jeder Südafrikaner hat die finanziellen Mittel, in eine eigene PV Anlage zu investieren, aber viele wünschen sich, unabhängiger vom Stromversorger zu sein. Viele leiden unter den immer wieder auftretenden Stromausfällen und den steigenden Strompreisen. „In einem maxx-Alumni Treffen Anfang 2015 entstand die Idee, den deutschen PV Mieten Ansatz nach Südafrika zu transferieren“, sagt Antje Klauß-Vorreiter, Leiterin der maxx-solar academy. „Mit der dena haben wir auch einen Partner gefunden, der es uns ermöglichte, das Konzept in zwei Pilotprojekten zu testen“, so die 42-Jährige weiter.

Am 19. Mai war es dann so weit, die ersten zwei maxx PV Renting Photovoltaik Anlagen wurden in Kapstadt eingeweiht. Das richtungsweisende Konzept von maxx-solar macht erneuerbare Energien für viele südafrikanische Kunden erschwinglich: Das Unternehmen verkauft die Anlage an eine Finanzierungsfirma. Der Endkunde, im Pilotprojekt die Dominican Grimley School und das Atlantic Gold Guest House, bezahlt an diese eine vorher definierte Miete und kauft damit den von der Anlage erzeugten Strom. Nach fünf bis zehn Jahren kann der Endkunde die Anlage für den Restwert erwerben. D.h. der Kunde kann den günstigen Solarstrom nutzen, ohne nur einen Rand zu investieren.

Die beiden PV Aufdach-Anlagen an der Dominican Grimley School in Hout Bay (20 kWp) und am Atlantic Gold Guesthouse in Camps Bay (14 kWp) wurden als Vorzeigeprojekte im Zuge des von der Deutschen Energie-Agentur (dena) ins Leben gerufenen und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der „Exportinitiative Energie“ geförderten dena-Renewable-Energy-Solutions-Programms realisiert. Gebaut wurden die Anlagen von den maxx-team Installern Solarpower PB und RED Engineering.

An den Eröffnungsfeierlichkeiten nahmen Klaus Heidorn, Ständiger Vertreter des Leiters des Deutschen Generalkonsulats Kapstadt, und Councillor Matthew Kempthorne, Chairperson des Energy and Climate Change Committee sowie zahlreiche Vertreter der südafrikanischen Wirtschaft teil. „Eine große Herausforderung im Bereich Photovoltaik ist die Finanzierung“, so Kempthorne. „Dieses Projekt zeigt uns heute den Weg in die Zukunft. Denn mit Partnerschaften zwischen Regierung und Privatwirtschaft können wir den Wandel erreichen, der global notwendig ist.” Die aus Deutschland stammende Besitzerin des Atlantic Gold Guesthouse, Alice Zidek, sagte in ihrer sehr emotionalen Rede „Wenn man durch Deutschland fährt, fallen einem die vielen Solaranlagen auf den Dächern auf…Wieviel sinnvoller wären solche Anlagen – und wirklich viele davon – in einem Land, in dem praktisch die Sonne den ganzen Tag lang sehr intensiv scheint“.

Dena RES Projekt Südafrika

Deutsche Energie-Agentur (dena)
Die Deutsche Energie-Agentur (dena) ist das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz, erneuerbare Energien und intelligente Energiesysteme. Ziel der dena ist es, dass Energie so effizient, sicher, preiswert und klimaschonend wie möglich erzeugt und eingesetzt wird – national und international. Dafür kooperiert die dena mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Gesellschafter der dena sind die Bundesrepublik Deutschland, die KfW Bankengruppe, die Allianz SE, die Deutsche Bank AG und die DZ BANK AG. www.dena.de

Exportinitiative Energie
Mit der Exportinitiative Energie unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere deutsche Unternehmen der Energiebranche bei der Erschließung von Auslandsmärkten. Angesprochen sind Unternehmen, die Energielösungen im Bereich Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, intelligente Netze oder Speicher anbieten. Die Exportinitiative verfolgt das Ziel, deutsche Energie-Technologien international stärker zu positionieren und zu verbreiten, um das Marktpotential für deutsche Technologien und deutsches Know-how zu erhöhen. Ausgerichtet auf die jeweiligen Exportphasen stehen bei den Angeboten der Exportinitiative die Informationsvermittlung, die Kontakt- und Geschäftsanbahnung bzw. das Auslandsmarketing im Fokus. www.german-energy-solutions.de

dena-Renewable-Energy-Solutions-Programm (dena-RES-Programm)
Mit ihrem dena-RES-Programm unterstützt die Deutsche Energie-Agentur (dena) Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche bei der Erschließung von Märkten. In attraktiven Zielmärkten wird Energietechnik öffentlichkeits- und werbewirksam an repräsentativen Einrichtungen installiert und durch Aktivitäten im PR-, Marketing- und Schulungsbereich umfassend begleitet. Diese vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der „Exportinitiative Energie“ geförderten Leuchtturmprojekte haben zum Ziel, die Qualität deutscher Produkte im Bereich erneuerbare Energien zu demonstrieren und teilnehmenden Unternehmen den nachhaltigen Eintritt in neue Märkte zu erleichtern. http://www.export-erneuerbare.de/EEE/resprogramm

Pressekontakt:
Antje Klauss-Vorreiter

Read more: http://www.pv-magazine.de/unternehmensmeldungen/details/beitrag/innovatives-pv-finanzierungsmodell-verndert-den-sdafrikanischen-solarmarkt_100023227/#ixzz4Fubvac9N

maxx-solar- Photovoltaik Kanarische Inseln

Solarförderung auf den Kanaren bereitgestellt

Die Regierung der Kanaren stellt Fördermittel für den Bau unter anderem von gewerblichen Photovoltaikanlagen zur Verfügung. Der Eigenverbrauch des Stroms steht dabei im Vordergrund. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 29. April 2016.

 - Maxx Solar im thüringischen Waltershausen hat diese Inselanlage auf Teneriffa bereits 2013 realisiert. Ob die jetzt bereitgestellte geringe Förderung ausreicht, um das Potenzil zu heben, das die Kanaren haben, bleibt äußerst fragwürdig.
Maxx Solar im thüringischen Waltershausen hat diese Inselanlage auf Teneriffa bereits 2013 realisiert. Ob die jetzt bereitgestellte geringe Förderung ausreicht, um das Potenzil zu heben, das die Kanaren haben, bleibt äußerst fragwürdig.
Maxx Solar Energie

Wie die Exportinitiative Erneuerbare Energien mitteilt, stellt die Regierung der Kanaren in diesem Jahr Fördermittel für die Finanzierung von Ökostromprojekten 19 Millionen Euro zur Verfügung. Dabei müssen die Betreiber der Anlagen ihren Strom aber zum großen Teil selbst verbrauchen. „Zur Finanzierung werden zwei Kreditlinien für kleine und mittlere Unternehmen sowie für Selbstständige zur Verfügung gestellt“, beschreiben die Experten der Exportinitiative die Regelungen. „Diese können eine Summe von bis zu 85 Prozent der Projektkosten erhalten, wobei ein Minimum von 35.000 Euro und ein Maximum von 1,2 Millionen Euro vorgesehen sind.“

Zinsverbilligte Kredite

Allerdings sind dies keine Investitionszuschüsse, sondern nur verbilligte Kredite, die zu einem Zinssatz von zwei Prozent vergeben werden. Die Mittel bekomme die Regierung der spanischen Atlantikinseln aus dem europäischen Entwicklungsfonds. Noch bis zum 29. April dieses Jahres können sich interessierte Unternehmen bei der Gesellschaft für die wirtschaftliche Entwicklung der Kanaren (Socidad para el Desarrollo Económico de Canarias – Sodecan) um die Förderung bewerben. „Kriterien für die Projektauswahl sind technische und wirtschaftlich Machbarkeit sowie der Innovationsgrad“, wissen die Experten der Exportinitiative.

Madrid will eigentlich keinen Solarstrom

Damit geht die Regierung den ersten Schritt, die Stromversorgung der Inselgruppe im Atlantik vor der Küste Afrikas auf erneuerbare Energien umzustellen. Das ist rechtlich nicht so einfach zu bewerkstelligen. Denn die Kanaren gehören zu Spanien. Madrid hat aber nicht nur alle Einspeisevergütungen für Solarstrom abgeschafft. Vielmehr legt die spanische Regierung auch dem Eigenverbrauch Stein ein den Weg. Den erzeugten Solarstrom selbst zu verbrauchen ist das Geschäftsmodell, das die Branche nach dem Wegfall der Einspeisevergütung entwickelt hat. Allerdings müssen die Anlagenbetreiber seit Oktober 2015 eine einmalige Gebühr für den Generator zwischen neun und 15,4 Euro pro installiertes Kilowatt bezahlen. Für den produzierten Strom müssen sie zusätzlich zwischen 0,05 und 0,07 Euro pro Kilowattstunde bezahlen. Die Höhe dieser Abgaben richtet sich nach der Größe der Anlage.

Sonderregelungen für die spanischen Inseln

Die Abgabe auf den produzierten Strom entfällt aber bei Anlagen mit einer Leistung von weniger als zehn Kilowatt und für Generatoren, die auf den spanischen Inseln gebaut werden. Die Betreiber dieser Anlagen bezahlen nur die einmalige Gebühr. Diese Sonderregelung für die spanischen Inseln begründet Madrid damit, dass die durchschnittlichen Stromgestehungskosten höher sind als auf dem spanischen Festland. Auf den Kanaren rechnen die Regierungsbeamten in Madrid mit 210 Euro pro Megawattstunde, während sie die Stromgestehungskosten auf dem Festland mit 50 Euro pro Megawattstunde ansetzen. Daher müsse der Eigenverbrauch gesondert gefördert werden, was mit Madrid mit dem Wegfall der Strafabgabe für den gesamten von der Solaranlagen produzierten Strom als ausreichend ansieht.

Allerdings bleiben die jetzt bereitgestellten Mittel nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat ausgerechnet, dass sich die Kanaren bis 2050 komplett mit erneuerbaren Energien versorgen können. Das ist billiger als die bisherige Energieversorgung, die hauptsächlich auf teuer importierten Erdöl beruht. Allerdings haben die Experten vom DLR ausgerechnet, dass dafür Investitionen in Höhe von 20 Milliarden Euro notwendig. Selbst wenn die zinsverbilligten Kredite weitere Investitionen auslösen, wird das nicht ausreichen, um die Energiewende auf den Kanaren zu bewältigen. (Sven Ullrich)

Quelle: http://www.erneuerbareenergien.de/solarfoerderung-auf-den-kanaren-bereitgestellt/150/436/93471/


Maxx Solar Cycling landet dreifachen Triumph

27.05.2014 – 09:53 Uhr

Das Bundesligarennen hätte nicht besser laufen können: Reta Trotman krönte ihre Solofahrt mit dem Sieg in Karbach, Teamkollegin Corinna Lechner behauptete als Tagesdritte ihren Spitzenplatz in der Gesamtwertung. Dazwischen komplettierte Hanke Kupfernagel auf Rang zwei das starke Abschneiden für das Team Maxx Solar Cycling.
Verdienter Lohn: Reta Trotman hat nach einer 60 Kilometer langen Alleinfahrt in Karbach gewonnen. Foto: Graf Verdienter Lohn: Reta Trotman hat nach einer 60 Kilometer langen Alleinfahrt in Karbach gewonnen. Foto: Graf

Reta Trotman war ganz alleine, aber das störte sie in keinster Weise. Später nämlich durfte die neuseeländische Radsportlerin ihre Teamkolleginnen in die Arme schließen – auf dem Podest. Bei der 27. Main-Spessart-Rundfahrt in Karbach als zweite Station der Rad-Bundesliga legte die 25 Jahre alte WM-Teilnehmerin einen 60 Kilometer langen Soloritt hin und krönte damit die Leistung ihrer Mannschaft Maxx Solar Cycling. Genau 69 Sekunden hinter der nun Gesamt-Zweiten Trotman landete Teamkollegin Hanka Kupfernagel. Corinna Lechner gewann den Spurt der siebenköpfigen Verfolgergruppe und behauptete als Tagesdritte mit 385 Punkten die Führung in der Bundesliga-Wertung, was auch in der Mannschaftswertung gelang. „Ich bin stolz auf die Mannschaft. Wir haben vorher abgemacht, dass wir diesmal nicht reagieren sondern agieren wollen. Genau das haben wir getan, genau das hat super funktioniert“, sagte Teamchefin Vera Hohlfeld. Schon am ersten Anstieg nach drei Kilometern zogen die Frauen der thüringischen Renngemeinschaft das Tempo merklich an und sprengten das mehr als 100 Fahrerinnen große Feld, bevor sich später Reta Trotman weiter absetzen konnte und alleine dem Ziel entgegensteuerte, nachdem sie beim Bundesliga-Auftakt vor einem Monat in Cadolzburg den dritten Platz und damit das Siegertreppchen noch um winzige vier Sekunden verpasst hatte. Schon beim zweiten Saisonrennen auf welligem Kurs über 111,1 Kilometer wurde klar, welch wichtige Rolle die Weltklasse-Radsportlerin Hanka Kupfernagel in der Maxx-Solar-Mannschaft spielt. „Dass wir schon frühzeitig attackieren werden, damit haben die anderen Mannschaften nicht gerechnet“, sagte Hohlfeld, die auch den Einsatz der Ex-Weltmeisterin im Team lobt. „Ich wusste vorher nicht, wie die Sache funktionieren würde. Aber wie sich Hanka einbringt und den jungen Fahrerinnen hilft, das ist stark“, sagte die ehemalige Weltklasse-Radsportlerin. Weil sich hinten die Mannschaften bei der Verfolgung nicht einig waren, fuhr das Maxx-Solar-Team zum dreifachen Triumph. „Es lief super bei uns, wir haben das Rennen dominiert und am Ende verdient gewonnen“, sagte Lechner voller Freude im Ziel, nachdem sie bereits beim Bundesliga-Auftakt erfolgreich war. Als Neunte fuhr mit Beate Zanner, die den Sprint der Verfolgerinnen für Bundesliga-Spitzenreiterin Corinna Lechner einleitete, eine vierte Maxx-Solar-Fahrerin in Karbach in die Top-Ten-Wertung. Dem Ziel, die Bundesliga-Gesamtwertung zu gewinnen, ist die Thüringer Equipe schon nach dem zweiten von sieben Rennen ein Stück näher gekommen. „Wichtig ist mir in erster Linie, dass die Mannschaft harmoniert und die jungen Fahrerinnen viel lernen. Aber mit diesen Ergebnissen können wir die Favoritenrolle nicht ganz von der Hand weisen“, sagte Teamchefin Vera Hohlfeld.

Axel Lukacsek / 27.05.14 / TLZ

Team Maxx Solar will Bundesliga-Sieg

22.01.2014 – 12:10 Uhr, Thüringer Landeszeitung

Das Team Maxx Solar Women Cycling geht mit großen Ambitionen in die neue Saison. Mit der Neuverpflichtung Hanka Kupfernagel an der Spitze nimmt das einzige Thüringer Frauen-Radteam den Bundesliga-Sieg ins Visier. Teamchefin Vera Hohlfeld blickt aber gleichzeitig auch kritisch in die Zukunft.
Tuchfühlung mit den Fans: Cross-Meisterin Hanka Kupfernagel vom Team Max Solar Women Cycling startet am 1./2. Februar bei der WM in den Niederlanden.  Foto: Rene Penno Tuchfühlung mit den Fans: Cross-Meisterin Hanka Kupfernagel vom Team Max Solar Women Cycling startet am 1./2. Februar bei der WM in den Niederlanden. Foto: Rene Penno

Waltershausen. Ein großer Coup ist (mehr …)