Infrarotheizungen Erfahrungen und Vorteile

Ganz egal, wie sparsam wir heizen, wir werden Jahr für Jahr immer wieder von einer saftigen Nachzahlung überrascht. Klar, momentan sind die Ölpreise im Keller, doch wie lange wird sich dies halten. Haben wir doch vor gerade mal 2 Jahren 2 ½-mal für den Liter Öl gezahlt. Wenn wir dann jedoch über die Anschaffung einer neuen, sparsamen Heizung nachdenken, kann das schnell ganz schön teuer werden.
Eine sehr gute Alternative ist die leider noch immer recht unbekannte Infrarotheizung. 
Nicht nur günstig in der Anschaffung, sondern auch ohne weiteres selbst montierbar, so einfach, wie ein Bild aufhängen. Durch die flache Bauweise kann die IRH sehr platzsparend an der Wand oder auch an der Decke angebracht werden. Die Designs reichen von schlicht Weiß über Spiegel und Tafel hin zum persönlichen Bild, so dass die Heizung als solche gar nicht mehr auffällt. Einsetzbar als Zusatzheizung, zum punktuellen Beheizen einzelner Bereiche, aber natürlich auch als vollwertige Heizung für die gesamte Immobilie. Die Installation ist denkbar einfach: eine Steckdose genügt!

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Infrarotheizungen von Redwell in Thüringen

Aber was ist denn eigentlich der Unterschied zwischen einer herkömmlichen Heizung und einer IRH?

Bei herkömmlicher Heiztechnik nutzt man fossile Brennstoffe wie Kohle, Gas, Öl oder Holz dazu, Wasser auf eine gewünschte Temperatur zu erhitzen. Das erhitzte Wasser wird gespeichert und bei Bedarf durch mehr oder weniger gut isolierte Rohre an einen Heizkörper geleitet, der dann seinerseits die umgebende Luft erwärmen soll. Die erwärmte Luft soll irgendwann dann auch den Menschen erwärmen. Vorher jedoch gerät die Raumluft erst mal in Rotation. Die warme Luft steigt nach oben unter die Decke, wo es auch schnell schön warm wird. Durch zunehmende Abkühlung fällt diese Luft an der gegenüberliegenden Wand herunter und strömt als kühle Luft am Fußboden entlang zum Heizkörper und erwärmt sich dort wieder. Auf dem Weg dorthin wird auch eine Menge Staub und Pollen durch den Raum transportiert, worüber sich jeder Allergiker freut. Und das Temperaturgefälle von der Decke bis zum Boden ist dann schon mal locker bei 6-8°C. Eigentlich müssten wir also an der Decke wohnen. So lange wir das nicht können, müssen wir ganz schön lange auf warme Füße warten. Und letztendlich kommt auch nur ein kleiner Teil der investierten Energie dem Bewohner zu Gute. Eine unglaubliche Verschwendung! Doch trotzdem wird es von Herstellern und Lobbyisten sehr gut verstanden, die konventionellen Systeme immer in neuer Form als innovative und sparsame Technik darzustellen. Hierbei wird jedoch niemals bedacht, dass herkömmliche Energieträger wie Öl oder Gas in absehbarer Zeit zu Neige gehen und kaum noch bezahlbar sein werden. Hinzu kommen auch noch die laufenden Kosten für Reparatur, Wartung und Schornsteinfeger.
Die Infrarotheizung hingegen funktioniert nach einem ganz natürlichen Prinzip der Wärmestrahlung und ist eher mit einer sehr geringen Lufterwärmung und -bewegung verbunden. Die Wärmewellen, die wir übrigens von der Sonne oder auch dem Kachelofen kennen, werden direkt auf den Körper und andere feste Materialien im Raum übertragen. Sie nutzen nicht die Luft als Wärmespeicher, denn diese ist dazu auch kaum geeignet. Feste Materie speichert die Wärme um ein vielfaches länger als Luft, gibt diese an die Umgebung ab und sorgt dadurch für eine angenehme Raumtemperatur. Wir unterscheiden hier noch zwischen zwei Arten der Wärmestrahlung: die direkte Strahlungswärme der Infrarotheizung und die indirekte Strahlung, die von Wänden und Möbeln abgegeben wird. 
Infrarotheizungen setzen die Energie zu fast 100% in Wärme um. Sie heizen nicht die Luft, sondern den Menschen direkt. Die gemessene Raumtemperatur kann daher auch 2-3°C unter der Wohlfühltemperatur sein. Sparsamer geht es nicht. Das beste Beispiel liefert uns hier die Sonne. Stehen wir in der Sonne, ist uns angenehm warm, gehen wir in den Schatten, frieren wir, obwohl die Lufttemperatur gleich hoch ist. Wenn also das Raumthermometer auch nur 18°C anzeigt, so fühlen wir die Wärme doch wie 20-22°C.
Die Oberfläche der IR-Heizung erwärmt sich auf ca. 80-100°C. Eine Verbrennung ist bei dieser Temperatur ausgeschlossen, so dass die Heizungen gerne auch in Kinderzimmern montiert werden können. 
Besonders geeignet sind Infrarotheizungen auch, Wände zu trocknen. Trockene Wände isolieren besser, als feuchte und Schimmelbildung hat keine Chance.
Im Standard sind die Heizungen weiß mit einer angerauten Oberfläche. Man kann sie jedoch auch als Tafel oder Spiegel, in verschiedenen Glasarten oder aber auch mit einem Bildmotiv / Private Print haben. Auch ist eine Montage an der Decke möglich.

Fragen und Einwände
Wie funktioniert eine Infrarotheizung?
Ganz einfach: wie die Sonne, die der Erde erwärmt, oder ein Kachelofen. Der Unterschied liegt darin, dass die Heizung mithilfe einer Thermostatsteuerung reaktiver ist und wir die Raumtemperatur steuern können. Da die Raumflächen beim infrarotheizen wärmer sind, als die Luft, ist das Luftvolumen vollständig von wärmeren Flächen umschlossen und wird dadurch von allen Seiten gleichmäßig erwärmt.
Aber mit Strom heizen ist doch viel zu teuer und umweltschädlich!
Wenn man „mit Strom heizen“ nur mit Nachtspeicheröfen oder Heizlüftern in Verbindung bringt, ist das „teuer“ wohl gerechtfertigt, denn diese erzeugen nicht mehr als heiße Luft. Die Infrarotheizung hingegen erwärmt die Raumhülle, die die Wärme bis zu 3 x länger speichert, als die Luft. Das ist unumstritten die gesündere und effizientere Methode.
Warum umweltschädlich? Zur Erzeugung von Strom müssen keine Wälder abgeholzt, keine Pipelines quer durch die ganze Welt gelegt werden. Welche Umweltkatastrophen entstehen denn durch die Erzeugung von Strom? Und mal ehrlich: haben Sie ein gutes Gefühl dabei, von Ländern abhängig zu sein, die uns Öl und Gas liefern? Strom kann letztendlich jeder von uns CO2-neutral herstellen. Ob z.B. durch eine PV-Anlage auf dem Dach oder einem Windrad im Garten. Und diese Techniken, gerade was auch die Stromspeicherung anbelangen, werden stetig verbessert.
Mein Heizungsbauer hält nichts von IR-Heizung!
 Dann fragen Sie ihn doch mal, was er bereits für Erfahrungen mit IR gemacht hat. Sie werden schnell merken, dass Sie, wenn Sie sich auch nur ein kleines Bisschen informiert haben, mehr darüber wissen, als er. Und welcher Handwerker will schon ein Produkt verkaufen, an dem er ohne Folgeaufträge durch Wartung und Instandsetzung kein Geld mehr verdient?
Wie heizt man richtig mit IR?
 Wenn man die Heizung nachts, oder morgens wenn man das Haus verlässt ausschaltet, kühlt das Mauerwerk zu sehr aus und man muss wieder viel Energie aufbringen, um die Wände wieder zu temperieren. Am effektivsten und effizientesten ist es, die Raumtemperatur auf einem Level zu halten und nicht mehr als 2° abzusenken. Das ist wie beim Autofahren. Halte ich die Geschwindigkeit konstant, fahre ich sparsamer, als würde ich ständig beschleunigen und abbremsen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, wie z.B. das Badezimmer. Hier kann ich die direkte Strahlungswärme der Heizung nutzen, um für die halbe Stunde morgens eine wohlige Wärme zu erreichen. 
Die Wandtemperatur soll jedoch keinesfalls unter ca. 15°C fallen, da sonst die Gefahr von Schimmelbildung besteht.
Und ein Tipp: lassen Sie sich nicht durch die Anzeige auf dem Thermometer täuschen. Dieses kann nur die Lufttemperatur, jedoch nicht die gefühlte Temperatur messen. 18°C heißt nicht, dass Sie frieren müssen!

Vorteile der IR-Heizung
weniger Energiekosten / energiesparender als Öl-, Gas- und Nachtspeicherheizung
keine Wartung / Kundendienst / Entlüftung / Reparaturen./: Schornsteinfeger
einfache Installation / schnell und sauber / kurze Lieferzeit / kurze Bauphase / DIY / geringe Investitionskosten
individuelles Design möglich / formschön / nicht als Heizung erkennbar
kein Verschleiß / lange Lebensdauer lange Garantie / hohe Qualität / Formstabil
flexibel in der Positionierung / transportabel bei Renovierung / Mitnahme bei Umzug
Elektrosmogarm
keine Rücklagen für Neuanschaffung der Heizung erforderlich
erhebliche Platzeinsparung
nur eine Abrechnung (Mieter) / keine Anschluss-Gebühren
keine Gasleitung im Haus, keine Rohrleitungen
kein Luftbefeuchter nötig / keine trockene Heizungsluft / niedrige Raumtemperatur / weniger Allergien / keine Staubaufwirbelung / gesundheitsfördernd / geräuschlos / geruchlos
kein Schimmel an Wänden / trockene Mauern / gut für Bausubstanz
unabhängig von Öl und Gas / Preisschwankungen / Kombination mit PV / Solarspeicher/ Unabhängigkeit
Raumhüllenheizung statt Konvektion / hoher Wirkungsgrad
kein Brennstoffvorratsraum / kein Heizraum /. Kein Kamin / elektrische Infrastruktur in allen Immobilien vorhanden
einfache Bedienung / Programmierung
reinverstierendes Heizsystem / Aufwertung der Immobilie / Investitionssicherheit
Vollheizung / Zusatzheizung / für jede Immobilie, jeden Einsatz geeignet
Nachrüstung in Etappen möglich