Innovatives PV Finanzierungsmodell verändert den südafrikanischen Solarmarkt

Die dena unterstützt die Fa. maxx-solar & energie bei dem Transfer des PV Mieten Ansatzes nach Südafrika

Der Ausbau der Photovoltaik in Südafrika boomt seit Ende 2015. Großanlagen werden international finanziert und in zentralen Ausschreibungsrunden durch die Regierung vergeben. Es fehlt jedoch an Finanzierungsinstrumenten für Photovoltaik Aufdachanlagen. Wer es sich leisten kann, investiert in eine eigene PV Anlage, um unabhängig von Strompreiserhöhungen und Stromausfällen zu sein. Aber nicht jeder hat die finanziellen Mittel, in eine eigene PV Anlage zu investieren. Es gibt derzeit keine Finanzierungsprogramme für PV Anlagen, auch werden PV Anlagen nicht als Sicherheiten für Kredite anerkannt. Mit dem PV Mieten Ansatz bringt die Firma maxx-solar und energie GmbH & Co KG aus Waltershausen ein innovatives Finanzierungskonzept nach Südafrika, das den Ausbau der Solarenergie beschleunigen wird. Die ersten Pilotprojekte in Kapstadt wurden im Rahmen des dena-RES-Programms realisiert und am 19. Mai eingeweiht.

„Es ist nun genau ein Jahr her, dass wir die Idee hatten, den PV Mieten Ansatz nach Südafrika zu transferieren. Dank der Deutschen Energie-Agentur konnten wir letzte Woche die ersten beiden Pilotprojekte einweihen“, sagt Dieter Ortmann, Geschäftsführer der maxx-solar und energie GmbH & Co KG. Bereits im Jahr 2011 hat Dieter Ortmann ein Tochterunternehmen in Südafrika gegründet. Genau wie das deutsche Unternehmen sollte die südafrikanische Tochter Systemanbieter im Bereich Photovoltaik sein. Doch vor 5 Jahren steckte der südafrikanische Solarmarkt noch in den Kinderschuhen. „Wir haben begonnen in der Solarbranche in Südafrika zu arbeiten, als es die eigentlich noch gar nicht gab“, sagt Dieter Ortmann. Um das Land auf den vorauszusehenden Solarboom vorzubereiten und die Firma maxx in Südafrika zu etablieren, begann die Firma mit dem Aufbau der maxx-solar academy, einem Trainingsinstitut für Photovoltaik, in dem mittlerweile über 1500 Leute ausgebildet wurden. Die maxx-solar academy ist der südafrikanische Arm der DGS SolarSchule Thüringen. Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie, kurz DGS, steht heute noch für Qualität der Kurse in der academy in Südafrika. Mit ihren Arbeitsfeldern Großhandel und Training ist die Firma maxx-solar & energy PTY Ltd. mittlerweile ein fester Bestandteil des südafrikanischen Solarmarktes. Als IBC Solar Premiumpartner für Südafrika steht die Firma auch im Großhandel für deutsche Qualitätsprodukte.

Um die deutsche Qualität auch in der Installation aufrechtzuerhalten, arbeitet die maxx-solar energy ausschließlich mit Alumni der maxx-solar academy, den so genannten maxx-team Installern zusammen. In regelmäßigen Treffen werden Informationen über aktuelle Entwicklungen und Probleme ausgetauscht. In diesen Treffen geht es auch immer wieder um das Thema Finanzierung. Nicht jeder Südafrikaner hat die finanziellen Mittel, in eine eigene PV Anlage zu investieren, aber viele wünschen sich, unabhängiger vom Stromversorger zu sein. Viele leiden unter den immer wieder auftretenden Stromausfällen und den steigenden Strompreisen. „In einem maxx-Alumni Treffen Anfang 2015 entstand die Idee, den deutschen PV Mieten Ansatz nach Südafrika zu transferieren“, sagt Antje Klauß-Vorreiter, Leiterin der maxx-solar academy. „Mit der dena haben wir auch einen Partner gefunden, der es uns ermöglichte, das Konzept in zwei Pilotprojekten zu testen“, so die 42-Jährige weiter.

Am 19. Mai war es dann so weit, die ersten zwei maxx PV Renting Photovoltaik Anlagen wurden in Kapstadt eingeweiht. Das richtungsweisende Konzept von maxx-solar macht erneuerbare Energien für viele südafrikanische Kunden erschwinglich: Das Unternehmen verkauft die Anlage an eine Finanzierungsfirma. Der Endkunde, im Pilotprojekt die Dominican Grimley School und das Atlantic Gold Guest House, bezahlt an diese eine vorher definierte Miete und kauft damit den von der Anlage erzeugten Strom. Nach fünf bis zehn Jahren kann der Endkunde die Anlage für den Restwert erwerben. D.h. der Kunde kann den günstigen Solarstrom nutzen, ohne nur einen Rand zu investieren.

Die beiden PV Aufdach-Anlagen an der Dominican Grimley School in Hout Bay (20 kWp) und am Atlantic Gold Guesthouse in Camps Bay (14 kWp) wurden als Vorzeigeprojekte im Zuge des von der Deutschen Energie-Agentur (dena) ins Leben gerufenen und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der „Exportinitiative Energie“ geförderten dena-Renewable-Energy-Solutions-Programms realisiert. Gebaut wurden die Anlagen von den maxx-team Installern Solarpower PB und RED Engineering.

An den Eröffnungsfeierlichkeiten nahmen Klaus Heidorn, Ständiger Vertreter des Leiters des Deutschen Generalkonsulats Kapstadt, und Councillor Matthew Kempthorne, Chairperson des Energy and Climate Change Committee sowie zahlreiche Vertreter der südafrikanischen Wirtschaft teil. „Eine große Herausforderung im Bereich Photovoltaik ist die Finanzierung“, so Kempthorne. „Dieses Projekt zeigt uns heute den Weg in die Zukunft. Denn mit Partnerschaften zwischen Regierung und Privatwirtschaft können wir den Wandel erreichen, der global notwendig ist.” Die aus Deutschland stammende Besitzerin des Atlantic Gold Guesthouse, Alice Zidek, sagte in ihrer sehr emotionalen Rede „Wenn man durch Deutschland fährt, fallen einem die vielen Solaranlagen auf den Dächern auf…Wieviel sinnvoller wären solche Anlagen – und wirklich viele davon – in einem Land, in dem praktisch die Sonne den ganzen Tag lang sehr intensiv scheint“.

Dena RES Projekt Südafrika

Deutsche Energie-Agentur (dena)
Die Deutsche Energie-Agentur (dena) ist das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz, erneuerbare Energien und intelligente Energiesysteme. Ziel der dena ist es, dass Energie so effizient, sicher, preiswert und klimaschonend wie möglich erzeugt und eingesetzt wird – national und international. Dafür kooperiert die dena mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Gesellschafter der dena sind die Bundesrepublik Deutschland, die KfW Bankengruppe, die Allianz SE, die Deutsche Bank AG und die DZ BANK AG. www.dena.de

Exportinitiative Energie
Mit der Exportinitiative Energie unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere deutsche Unternehmen der Energiebranche bei der Erschließung von Auslandsmärkten. Angesprochen sind Unternehmen, die Energielösungen im Bereich Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, intelligente Netze oder Speicher anbieten. Die Exportinitiative verfolgt das Ziel, deutsche Energie-Technologien international stärker zu positionieren und zu verbreiten, um das Marktpotential für deutsche Technologien und deutsches Know-how zu erhöhen. Ausgerichtet auf die jeweiligen Exportphasen stehen bei den Angeboten der Exportinitiative die Informationsvermittlung, die Kontakt- und Geschäftsanbahnung bzw. das Auslandsmarketing im Fokus. www.german-energy-solutions.de

dena-Renewable-Energy-Solutions-Programm (dena-RES-Programm)
Mit ihrem dena-RES-Programm unterstützt die Deutsche Energie-Agentur (dena) Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche bei der Erschließung von Märkten. In attraktiven Zielmärkten wird Energietechnik öffentlichkeits- und werbewirksam an repräsentativen Einrichtungen installiert und durch Aktivitäten im PR-, Marketing- und Schulungsbereich umfassend begleitet. Diese vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der „Exportinitiative Energie“ geförderten Leuchtturmprojekte haben zum Ziel, die Qualität deutscher Produkte im Bereich erneuerbare Energien zu demonstrieren und teilnehmenden Unternehmen den nachhaltigen Eintritt in neue Märkte zu erleichtern. http://www.export-erneuerbare.de/EEE/resprogramm

Pressekontakt:
Antje Klauss-Vorreiter

Read more: http://www.pv-magazine.de/unternehmensmeldungen/details/beitrag/innovatives-pv-finanzierungsmodell-verndert-den-sdafrikanischen-solarmarkt_100023227/#ixzz4Fubvac9N

Energiewende verstehen

Die sogenannte Energiewende

EnergieWENDE- die meisten, die 1989 miterlebt haben wissen, was das bedeutet- nämlich einer verliert! Die Branchen und Verfechter einer neuen Energiewelt haben diesen Begriff nicht gewählt, sondern die Politik in Deutschland. Diese haben sich lange feiern lassen und haben aber parallel für ein Energiezubaugesetz gearbeitet. Nun hat es Deutschland geschafft, dass die Erneuerbaren auch noch günstiger produzieren als die „alten“. Statt aber dafür zu sorgen, dass es eine Wende wird, wo alle davon profitieren, wird ein gigantischer Aufwand betrieben, Gesetze zu erlassen, die diesen sauberen, neuen Weg ausbremsen und dafür sorgen, dass alte Strukturen mit aller Gewalt am Leben erhalten werden.

Der Irrsinn geht sogar soweit, dass chinesischen Herstellern von Solarmodulen vorgeschrieben wird, dass sie in Europa zu einem Mindestpreis verkaufen müssen, um die regionale Industrie zu schützen. FÜR EIN SOLARMODUL!!!! Warum ich das GROSS schreibe? Weil auf der anderen Seite es nicht möglich ist eines der wichtigsten Lebensmittel MILCH eine vergleichbare Regelung zu finden, Tiere extrem leiden müssen, Umwelt auf Jahre hin versaut wird, die Nachfolgeschäden nicht greifbar sind und viele deutsche Bauern daran zu Grunde gehen!! Entschuldigung- aber viel irrsinniger geht es nicht mehr, liebe Damen und Herren in Berlin und Brüssel.

Das bei solcher Politik sogar das schöne Wetter einen Bogen um Deutschland macht und der Himmel sich ausheult, ist kein Wunder.

Aber wieder zu den erneuerbaren Energien zurück und im speziellen zur Photovoltaik. Haben Sie sich mal gefragt, warum wird so ein Hype darum gemacht wird? In erster Linie, weil die klassischen Energieversorger dieses Thema völlig verschlafen haben und ihre Monopolstellung schon mächtig gelitten hat. Energie (nicht muss!) sondern wird zukünftig dezentral in Bürgerhand sein- dies ist kaum mehr aufzuhalten. Warum?

Weil heute schon der Strom vom eigenen Dach, ob Privat oder Gewerbe, schon viel, viel billiger ist, als der aus der Steckdose. kWh- Preise von 10 Cent für Solarstrom werden selten noch überschritten- im Vergleich bei 15-20 Cent im Gewerbe und 25-30 Cent im Privathaushalt wundert man sich, warum nicht alle Dächer schon „blau“ sind.

Jetzt sagen Sie, JA- ABER die EEG Umlage steigt ja ständig, da muss gebremst werden. DAS haben die Erfinder der Umlage richtig geschickt gemacht, denn die EEG Umlage besteht aus mehreren Bestandteilen. Einer davon sind tatsächlich die Kosten, die die Betreiber der EE Anlagen erhalten. Diese machen aber nur etwa ein Drittel der Gesamtsumme aus!! Der Zubau schlägt auf Grund der niedrigen Einspeisevergütungen nur noch im 0,0xx Cent Bereich zu Buche. Die größten Brocken sind die Industrieausnahmen, die von der EEG Umlage befreit sind und deren Teil wir alle mittragen müssen und vor allem der Ausgleich auf den fallenenden Börsenstrom!!

Der nämlich sinkt permanent, weil durch immer mehr Strom aus erneuerbaren Energien der Strom immer billiger wird. WENN denn nun die Energieversorger diesen Preisvorteil weiter geben WÜRDEN, gäbe es an dieser Stelle keine Strompreiserhöhung und niemand müsste sich über steigende Strompreise ärgern und die Motivation für Energie die bald zu nahezu Null Grenzkosten produziert werden, wäre viel viel positiver.

Daher, machen Sie mit am Ausbau von sauberer Energie! SELBER MACHEN ist IN!


Sachsen: Förderung für Batteriespeicher neu aufgelegt

Sachsen: Förderung für Batteriespeicher neu aufgelegt

Nach der Fortführung der Speicherförderung durch den Bund startet jetzt auch Sachsen ein neues Förderprogramm – das Bundesland bezuschusst ab Mai 2016 den Kauf von Batteriespeichern. Gefördert werden bis zu 40 Prozent der Investition für den Speicher.

Die neue Förderung des Sächsischen Bundeslandes stellt folgende Voraussetzungen: Der Batteriespeicher muss über mindestens zwei Kilowattstunden nutzbare Kapazität verfügen und die Wirkleistung der Photovoltaikanlage am Netzeinspeisepunkt auf 50 Prozent begrenzt sein. Des Weiteren werden auch Investitionen in Mess- und Steuereinrichtungen wie Energiemanagementsysteme unterstützt.

Erst die Förderzusagen einholen

Die Speicherförderung der Sächsischen Aufbaubank SAB wird ab Mai 2016 fortgeführt. Das hat der Freistaat Sachsen beschlossen und damit die Förderung neu aufgelegt. Denn bereits seit 2013 wurden dezentrale Speicher gefördert.

Zu beachten ist, dass der Kaufvertrag erst bei einer Förderzusage der SAB geschlossen wird. Zudem sind drei Vergleichsangebote einzuholen, bei denen sich die Nutzkapazität der Speicher um maximal zehn Prozent unterscheiden darf. (nhp)

Weitere Informationen zum Förderprogramm stehen im Merkblatt zur InES 4.

Quelle: http://www.photovoltaik.eu/Archiv/Meldungsarchiv/Sachsen-Foerderung-fuer-Batteriespeicher-neu-aufgelegt,QUlEPTcxNDM3OCZNSUQ9MTEwOTQ5.html

 

Batteriespeicher Sachsen

Tesla Powerwall Sachsen

Sonnenbatterie Sachsen

Mercedes Speicher Sachsen


Tesla Powerwall und dem Hype um Tesla

 Die Tesla Powerwall und dem Hype um Tesla

maxx-solar ist einer der wenigen Direkt Distributeure der Tesla Powerwall in Deutschland und das mit Begeisterung! Wir beliefern mit der Tesla Powerwall Installateure und Händler in ganz Deutschland, direkt an den Endkunden in Thüringen und in unserem zweiten Markt Südafrika. Daher beschäftigen wir uns permanent mit der Entwicklung der Tesla Powerwall und dem Hype um Tesla.

Tesla Powerwall und dem Hype um Tesla

Tesla Powerwall

Daher schauen wir auch immer wieder die Gesamtentwicklung von Tesla an und verfolgen gespannt auch die Autosparte.

Genau wie bei den Batteriespeichern spaltet sich die Meinung in zwei Lager-  derer die man so schön als “Resistance to Change” bezeichnet. Hier kann nicht sein, was nicht sein darf- und derer, die Gesamtsituation in Wirtschaft und Klima verstehen und auf schnelle , moderne Technik stehen und die Firmen wie Tesla lieben!

Wo kommt er her, der Tesla Hype? Neben neuer, innovativer Technik, Schnelligkeit und eine Portion Revoluzzertum, die Welt ein bisschen besser zu machen, ist die wichtigste Zutat „Begeisterung“ und ein „100% Bekenntnis“.
Vom Image ziehen doch die meisten von uns einen Ferrari, Porsche, Rolls Roys, einen Illiy-oder Lavazzacaffee oder eine B&O Musikanlage vor, obwohl es von weit größeren Marktbegleitern auch gute, meist sogar technisch,bessere Produkte gibt.
Deshalb, weil wir uns von dieser Begeisterung, diesem „100% einer Idee verschreiben“, anstecken lassen und gerne Fan von solchen Marken sind und werden. Ich bin mir ganz sicher, wenn Tesla plötzlich Hybridautos bauen würde oder Ferrari auch eine Familienkutsche auf den Markt bringen würde, die Marke und der Hype für diese Marke schwer leiden würden.

Ich denke, die „alte“ Autoindustrie hat nicht schlecht gestaunt, wie Tesla innerhalb weniger Tage über 400.000 bezahlte Reservierungen geschafft hat. In der Solarbranche staunen wir auch alle, das plötzlich das Thema Batteriespeicher in aller Munde ist! Das geht nur, wenn man sich von einer Begeisterung anstecken lässt.

Fast peinlich wirken die verzweifelten Pressemeldungen von technischen Problemen, Nichtakzeptanz, Reichweiten, Lademöglichkeiten, ob sich wohl die Powerwall rechnet u.s.w. All diese Zauderer sind gut beraten, schnell Ihre Hausaufgaben zu machen und neu zu denken. Genug Beispiele aus der Vergangenheit, die nur mit „meckern“ die neuen Entwicklungen lösen wollen kennen wir- Kodak, Agfa, Nokia, IBN, CD Hersteller, etc.

Mobilität und Energie zu nahezu Null Grenzkosten, dieses Thema wird uns die nächsten Jahre in hoher Geschwindigkeit begleiten und die „alten“ Strukturen aufweichen und verändern. Energie SELBER MACHEN, sauber und dezentral auf dem eigenen Dach oder im Garten- diese Zukunft hat längst begonnen.

Anschließend finden Sie einen Auszug eines Artikels aus der „Welt“, der mich animiert hat, diesen Blogeintrag zu schreiben und der aus meiner Sicht den Nagel auf den Kopf trifft.

„Die Elektromobilität steht noch nicht am Ende ihrer Entwicklung. Mit dem ersten Mobiltelefon konnte man auch nur äußerst eingeschränkt telefonieren und das zu horrenden Minutenpreisen in schlechter Qualität. Ebenso wie in wenigen Jahren aus diesen Anfängen ein massentaugliches Smartphone entstand, werden beim Tesla die Themen Batteriekapazität, Ladenetz-Dichte und Reichweite mit jedem neuen Entwicklungsschritt verbessert.

Genauso war es beim ersten Navigationssystem. Von den damaligen angeblichen KO-Themen: “teuer, klobig, nur stationär verwendbar” ist nichts mehr übriggeblieben. Oder der erste (sündhaft teure) Airbag mit Explosionsgefahr. Mein Vorschlag: Wie in jeder gut geführten Firma gibt es bei neuen Ideen immer die Visionäre, die vielleicht etwas zu forsch sind, aber die Unmögliches erst für Wenige „Early-Adopters“ oder „Followers“ und dann plötzlich für alle möglich machen. Und das Phänomen “Resistance to Change” hat schon ganze Firmenimperien untergehen lassen (man denke nur an den deutschen Versandhandel von Neckermann und Quelle, der Amazon als “Blödsinn” abtat. Einer der ersten Chefs von IBM, Thomas J. Watson soll im Jahre 1943 gesagt haben „Ich glaube, dass es auf der Welt einen Bedarf von vielleicht fünf Computern geben wird.“ Auch das iPhone musste bei seiner Einführung mit ähnlichen Vorhersagen kämpfen. Etwas weniger Emotion, etwas mehr Optimismus mit neuen Dingen, etwas mehr Vision und Wagnis und wenn dann auch nur die besten Teile der Ideen aus dem Model S in andere Fahrzeuge übernommen und weiterentwickelt würden, wäre schon ein beachtlicher Evolutionsschritt getan.

Früher als viele glauben, wird es ein massentaugliches, reichweiten-optimiertes und bezahlbares Alltagsauto mit alternativem Antrieb geben, dass uns ganz nebenbei von Lärm und Smog in den Innenstädten befreit und hässliche Bauwerke, wie Lärmschutzwälle und “Autobahn-Einhausungen” als Relikt einer vergangen Zeit nur noch müde lächeln lässt. In diesem Sinne: Good Luck Elon Musk!“ (Quelle Die Welt)

Mobilität und Energie SELBER MACHEN- reden wir darüber!


Interview mit Dieter Ortmann Energiewender und Solarunternehmer aus Leidenschaft und Überzeugung

Energiewender und Solarteur in Thüringen aus Leidenschaft

NEM: Herr Ortmann, Sie sind in Thüringen eine der führenden Firmen in Sachen Solartechnik, Speichertechnik und Infrarotheizungen. maxx-solar hat über 1500 Projekte seit 8 Jahren durchgeführt, macht Sie das stolz ?

DO: Ein wenig schon, aber es ist nicht Anzahl der Projekte, sondern dass wir intensiv mithelfen klimafreundliche Energie zu erzeugen und damit jeden Tag unseren Planeten wieder ein bisschen besser machen.
NEM: Das machen Sie nicht nur in Deutschland? Sie sind auch in Afrika tätig? (mehr …)


LG Solar- führende Photovoltaik Marke in Europa

LG Electronics gehört 2016 zu den führenden Photovoltaik Marken in Europa

(PresseBox) (Bonn, 16.03.2016) Die Modulmarke LG Electronics hat sich in den vergangenen Jahren eine starke Position in den wichtigsten europäischen Märkten aufgebaut. Der aktuellste Beleg hierfür ist die Auszeichnung als „Top Brand PV 2016 – Europa“ durch die Bonner Marktforscher von EuPD Research.  LG konnte sich für das Europasiegel qualifizieren, indem hervorragende Ergebnisse in Deutschland, Großbritannien, Italien und den Niederlanden im Zuge einer unabhängigen Befragung unter Photovoltaikinstallateuren erzielt wurden. 

Die Solarmodule von LG werden von europäischen Installateuren wohlwollend beurteilt und sind weit verbreitet. Dies ergab eine Studie des Marktforschungsunternehmens EuPD Research unter Installateuren in verschiedenen europäischen Ländern. Der Modulhersteller wurde mit dem „Top Brand PV“  Siegel in der Kategorie „Module“ in Deutschland, Großbritannien, Italien und den Niederlanden ausgezeichnet.

Grundlage für die Verleihung des Siegels bilden Markenbekanntheit, Marktdurchdringung und die Bewertung einer Marke durch die Installateure, welche im Zuge des jährlichen „European PV InstallerMonitor“ von EuPD Research erhoben werden. Diese Auszeichnung wird exklusiv an die führenden Hersteller der Branche verliehen. Daher kann LG sich zu den führenden Marken der PV Branche in den wichtigsten Märkten zählen. Nur wenige Marken erhalten das „Top Brand PV“ Siegel jedes Jahr, sofern sie die Installateure überdurchschnittlich gut im Vergleich zur Konkurrenz bewerten. Besonders selten kommt vor, dass sich eine Marke in allen europäischen Märkten, in denen die Befragung stattfindet, qualifiziert.

“Wir freuen uns außerordentlich, auch im Jahr 2016 zum wiederholten Male Top Brand Europe im Bereich Photovoltaik zu sein. Die Auszeichnung unterstreicht unsere unermüdlichen Anstrengungen, durchdachte und leistungsstarke PV-Technik sowie einen schnellen, zuverlässigen Service zu bieten”, erklärt Michael Harre, Vice President der EU Solar Business Group bei LG Electronics Deutschland. “Mit neuen innovativen Produkten, die wir im Laufe des Jahres einführen werden, wollen wir uns weitere Marktanteile sichern und uns langfristig an der Spitze der internationalen Photovoltaikanbieter festsetzen.”

LG ist es gelungen die eigene Marktposition im Vergleich zum letzten Jahr in allen Studienländern zu verbessern. Darüber hinaus konnte LG hohe Zufriedenheitswerte in allen Ländern erzielen. In Bezug auf Weiterempfehlung (gemessen am Net Promoter Score) platzierte sich LG unter den Top Herstellern in allen Märkten, insbesondere in Deutschland und Italien konnten hervorragende Werte erzielt werden. In Großbritannien gehört LG zudem zu den Spitzenplatzierten in den Bereichen Distributionsweite und ungestützte Markenbekanntheit.

Die in Bonn ansässige Marktforschungsfirma EuPD Research ist führender Anbieter von Marktwissen für Hersteller und Dienstleister mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit. Durch regelmäßige Befragungen erfassen die Markt- und Meinungsforscher die Präferenzen europäischer Installateure bei der Empfehlung von Modulmarken.

TOP BRAND PV: Wie die Gewinner ermittelt werden

Das unabhängige Branchensiegel „Top Brand PV“ basiert jedes Jahr auf einer mehrstufigen Analyse qualifizierter Angaben von PV Installateuren aus verschiedenen europäischen Ländern wie Deutschland, Großbritannien, Italien und den Niederlanden. Faktoren wie Markenwahrnehmung, Markenpositionierung und Marktdurchdringung fließen in die Bewertung ein. Die Auszeichnung hilft Interessierten durch eine unabhängige Orientierungshilfe eine Wahl zu treffen zwischen verschiedenen Modul-, Wechselrichter oder Energiespeicherherstellern und unterstützt Marken bei der Positionierung am Markt.

Auszeichnungen dienen der Orientierung: Mittelspersonen und Endkunden vertrauen Gütesiegeln

In wettbewerbsintensiven Märkten bieten Gütesiegel wie „Top Brand PV“ nicht nur Vorteile für die Hersteller – Mittelsleute wie etwa Installateure können sich durch sie von der Konkurrenz absetzten, indem sie Belege bieten können, qualitativ hochwertige Waren anzubieten. So wird zusätzlicher Nutzen generiert ohne zusätzliche Kosten. Für Endkunden bietet ein Qualitätssiegel einen Orientierungspunkt in einem hochdifferenzierten Markt. Das Siegel ist einfach zu verstehen und hat Wiedererkennungswert.

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Trina SMART Module kaufen

Trina Smart Module Thüringen kaufen

Trina Smart Module sind mit einer intelligenten Box ausgestattet, die das Modul einzeln überwachen.

Selbst Solarenergie zu erzeugen ist eine gute Entscheidung – für die Umwelt und für Ihren Geldbeutel. Denn nach wie vor lassen sich attraktive Renditen erwirtschaften. Wer Solarmodule von Trina Solar installiert, senkt heute seine Stromrechnung und schützt sich zugleich vor steigenden Strompreisen in der Zukunft. Durch die Einspeisevergütung profitieren Sie 20 Jahre lang von einer staatlich garantierten Rendite für die Produktion grünen Stroms – deshalb ist es so wichtig, bereits bei der Auswahl der Module richtig zu entscheiden.

Es gibt zahlreiche Photovoltaik-Hersteller, verschiedenste Solarmodule und noch mehr Fragen zur Auswahl des passenden Anbieters. Wie entscheiden Sie sich? Besonders wichtig: Vergleichen Sie nicht nur die Produkte, sondern beschäftigen Sie sich auch mit den Unternehmen, die hinter ihnen stehen. Trina Solar ist ein zuverlässiger Partner mit bewährten Produkten, die weltweit eingesetzt werden. Warum Kompromisse bei Qualität und Zuverlässigkeit eingehen, wenn es Höchstleistung zum attraktiven Preis gibt?

Trinasmart ist ein neuartiges Solar-System, das durch eine
intelligente Elektronik gesteuert wird. Dadurch erzeugt Ihre
Anlage bis zu 20% mehr Strom. Schattenwurf durch Bäume
oder Gauben wird automatisch ausgeglichen; deshalb
können Sie jetzt jede Dachfäche vollständig für Photovol-
taik nutzen. Überwachen und steuern Sie Ihre Solaranlage
bequem per Computer, Tablet oder Smartphone-App. Und
unsere eleganten, hoche zienten Honey M Solarmodule

mit Trinasmart sind auch optisch ein Genuss.

Trinasmart Module haben elegante dunkle Zellen und einen
achen schwarzen Rahmen; optional sind sie auch ganz in
Schwarz erhältlich. Mit ihrer attraktiven Optik fügen
sie sich fließend in ihre Umgebung ein. Somit eignen sie sich perfekt
auch für Ihre Dachanlage. Denn schließlich suchen Sie
nicht nur ein optimales Verhältnis zwischen Stromertrag und
Fläche, sondern auch eine ästhetisch ansprechende Lösung.

Im März 2015 kooperiert Trina mit Tchibo.

(Quelle Trina)

Ein anderes Modell mit intelligenten Modulen liefert die Firma SolarEdge. Auch hier wird jedes Modul separat gesteuert. Mehr Informationen zu diesem System finden Sie Hier.

Die Irren der Energiewende

Die Geschichte der Energiewende ist voller Irrtümer. Die meisten Entscheidungen fallen aufgrund falscher oder kaum nachvollziehbarer Annahmen. Auch gibt es keine anerkannte Kosten-Nutzen-Analyse von Klimaschutz und Energiewende. Heraus kommen meist Schlagworte von Lobbyverbänden, in den Medien dumpf wiederholte und in die Köpfe gehämmerte Parolen.

Wer die Energiewende teuer machen will, rechnet die Einsparungen klein, die der niedrigere Verbrauch von Kohle, Öl und Gas mit sich bringt und ignoriert Umwelt- und Gesundheitsschäden dieser Energieträger. Arbeitsplätze und Wertschöpfung durch erneuerbare Energien werden regelmäßig ausgeblendet.

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Manchmal muss man an die nordischen Schöpfungsmythos um die Urkuh Audhumbla denken: Aus deren Euter fließen offenbar permanent Stromkabel, Kraftwerke, Pipelines, Tankstellen, Straßen und Häfen. Das ist zumindest die einzige Erklärung, warum alle Studien ignorieren, dass die bisherige fossile Infrastruktur nicht vom Himmel gefallen ist. Eine faire Vergleichsrechnung zu einem neuen Energiesystem fehlt.

Falsche Prämissen

Andererseits wird auch die Energiewende schöngerechnet: Es wird einfach ignoriert, dass dadurch auch Arbeitsplätze und Werte vernichtet werden, nämlich bei den fossilen Energien. Das Problem, dass man Wind- und Solarstrom noch nicht kostengünstig speichern kann, wird mit dem Hinweise auf immer billigere Batterien oder norwegische Seen abgetan, in denen man Windstrom speichern könnte.

Im Ergebnis kann sich in Deutschland jeder sein Weltbild zusammenzitieren. Das müsste nicht so sein. Die UN haben es geschafft, mit dem „Intergovernmental Panel on Climate Change“ eine weltweit anerkannte Institution zum Thema Klimawandel zu etablieren. Warum keinen „Intergerman Panel on Energiewende“ gründen, in dem sich alle Experten auf von allen anerkannte Szenarien über Kosten und Nutzen der verschiedenen Energiesysteme einigen? Stattdessen definiert die große Koalition einen „Ausbaupfad“, ohne zu erklären, aufgrund welcher Überlegungen 45 Prozent erneuerbare Energien bis 2025 vernünftig sein sollen.

Schlimmer noch, viele Prämissen sind schlicht falsch. Erstens: die angeblich „explodierenden“ Kosten. Energieministers Sigmar Gabriel erzählt uns diese Geschichte, weil er Kanzler werden will. Dazu braucht er eine Story: Energiewende in Deutschland litt bisher unter „Anarchie“ und war unglaublich teuer. Das ist auch das Bürgerbauchgefühl. Jetzt kommt er, Gabriel, stoppt die Kostenexplosion und sorgt für Ordnung. Allerdings: Erneuerbare Energien sind billig geworden, die Kostensenkung ist schon da.

Macht der Monopole

Zweitens: Als Kronzeuge dafür, dass wir hier alles schrecklich teuer machen, dienen die USA. Dort kostet Strom maximal die Hälfte. Das sagt die EU-Kommission bei jeder Gelegenheit, die deutsche Industrie sowieso. Niemand erwähnt: Die US-Volkswirtschaft subventioniert ihre Energie. 2010 waren es nach einem Bericht der US-Energieagentur 37 Milliarden Dollar. Hinzu kommen großzügige Steuererleichterung bei der Öl- und Gasförderung. Erneuerbaren Energien, von denen in den USA übrigens mehr zugebaut werden als hierzulande, werden über Steuervergünstigungen gefördert und nicht über die Stromrechnung wie in Deutschland. Während also in den USA der Staat den Strom bezuschusst, wird er bei uns zusätzlich besteuert.

Im Prinzip ist das gut, weil teurer Strom der Wirtschaft einen Anreiz gibt, effizienter damit umzugehen. Nur, wenn die Politik der Meinung ist, dass die Preisdifferenz zu den USA zu hoch ist, dann müsste sie – sehr unbequem – die Steuerpolitik ändern. Dritter Irrtum ist der „Markt“. Dem sollen sich die erneuerbaren Energien jetzt stellen. Welcher Markt? Stromversorgung kennt in Deutschland seit Erfindung der Glühbirne keinen Markt. Im 20. Jahrhundert war das Land in Gebiete aufgeteilt, in denen Monopolisten die Preise bestimmten. Noch vor wenigen Jahren gehörten über vier Fünftel der Kraftwerke und das gesamte Übertragungsnetz in Deutschland vier Konzernen. Erst in den letzten Jahren hat sich das geändert. Dank erneuerbarer Energien.

Und weltweit? In Frankreich, Russland, China, Japan und den Golfstaaten sind die Energiekonzerne Staatsunternehmen. In den USA machen allein Exxon Mobile und Chevron 700 Milliarden Dollar Umsatz. Das niederländisch-britische Unternehmen Royal Dutch Shell bringt es auf rund 470 Milliarden Dollar. Das ist kein Markt, das ist ein globales Kartell. Der Wettbewerb im Öl- und Gassektor besteht darin, in Entwicklungsländern die höchsten Bestechungsgelder zu zahlen, um an Rohstoffe zu kommen.

Globale Klimapolitik

Ausgerechnet die erneuerbaren Energien, die erstmals seit der industriellen Revolution die Abhängigkeit von diesen wenigen Konzernen aufbrechen, sollen sich jetzt dem „Markt“ stellen. Im Energiesektor haben sich noch nie die innovativen Unternehmen durchgesetzt, sondern die mit dem besten Draht zum zuständigen Minister. Deshalb ist auch der Beschluss der EU, den Mitgliedsländern keine konkreten Ziele zum Ausbau erneuerbarer Energien mehr vorzugeben, eine Katastrophe. Sie zementiert die alten Strukturen.

Viertens arbeitet die EU-Klimapolitik am eigentlich Problem vorbei. Was für einen Sinn hat es, in einer globalen Weltwirtschaft nur die eigenen CO2-Emissionen daheim zu senken? Relativ wenig. Der Smog in den Entwicklungsländer kommt aus Fabriken, die für uns produzieren. Für den reichen Teil der Welt. Seit Jahren fordern Ökonomen aller Couleur deshalb eine Steuer auf die CO2-Emissionen, die ein Produkt verursacht. Egal wo. Das wäre allerdings kaum mit den gegenwärtigen Regeln des Welthandels zu vereinbaren. Aber Regeln lassen sich ändern.

Momentan verhandeln die USA und die EU ein Freihandelsabkommen. Es wäre tatsächlich eine Revolution, wenn derartige Überlegungen einbezogen würden. Um Stück für Stück den globalen Klimaschutz von einem Kostenfaktor in einen Wettbewerbsvorteil umzuwandeln. Das wäre eine schöne Utopie.

http://www.xing-news.com/reader/news/articles/216834?newsletter_id=11651&xng_share_origin=email

 

Quelle: TAZ, Xing


Fördervolumen für PV Speicher zu gering! Jetzt hilft nur sputen!

EuPD Research hält Fördervolumen und -höhe bei dem neu aufgelegten KfW-Speicherprogramm für Photovoltaik-Speicher für nicht ausreichend. Voraussichtlich können nur ein Bruchteil der in diesem Jahr installierten Speicher daher gefördert werden. Auch die Konditionen für 2018 halten die Marktforscher für nur noch wenig attraktiv, um überhaupt den Zuschuss zu beantragen. Der VDI hat derweil eine neue Richtlinie für die Befestigung von Solarmodulen und Kollektoren bei Solaranlagen auf Gebäuden veröffentlicht.

Quelle PV Magazin