Der Energiemarkt Südafrika im Umbruch

Der Energiemarkt Südafrika steht vor vielen Herausforderungen. Der Strompreis steigt seit 2009 jährlich um 10-15%, teilweise pro Jahr bis zu 30%, an. Allerdings ist, absolut gesehen, der Strompreis immer noch sehr niedrig. Auch für die Zukunft werden weitere Tarifsteigerungen erwartet, da diese „staatlich“ festgelegt sind. Gleichzeitig ist der Industrie- und Gwerbesektor, der sehr viel der Energie verbraucht, auf langfristig günstige Energiekosten angewiesen. Erneuerbare Energien spielen hierbei eine wichtige Schlüsselolle. Wind- oder Solarenergie kosteten in 2016 in Südafrika bereits 40% weniger als Kohlestrom. Laut dem „Integrated Ressource Plan for Energy“, der aktuell in Überarbeitung ist, sollen bis 2030 weitere 17,8 GW Erneuerbare Energien Kapazität hinzu gebaut werden.

Speziell Solaranlagen sind auch in der breiten Bevölkerung sehr beliebt und die Stimmung für Solarpower PV ist sehr gut, gefühlt besser als in Europa. Auch die immer wieder auftretenden Stromausfälle unterstützen diese Entwicklung. Allerdings wird auch in Südafrika das Wachstum politisch beeinflußt. Für die großen Solarparks gibt es auch Ausschreibungsverfahren, die natürlich gesteuert werden. Ein stabiles Wachstum erwarten wir allerdings im Gewerbe und Privatbereich im Bereich Direktverbrauch auch mit Hilfe von Batteriespeichern. Währungsschwankungen und die Bereitschaft für längere Zeit zu investieren machen das Geschäft nicht wirklich planbar. Daher gibt es im südliche Afrika viele Einflüsse, die das GEschäft mit erneuerbaren Energien beeinflussen.

Energieeffizienz Südafrika

Aber auch das Thema Energieeffizienz wird für die Unternehmen immer wichtiger, um konkurrenzfähig produzieren zu können. In dem unter dem Energieministerium gelaufenen “Private Sector Energy Efficiency” Projekt wurden Potenziale für Energieeinsparungen in der Industrie auf fast 17 GW bis zum Jahr 2020 geschätzt. Gleichzeitig belegt Südafrika in der International Energy Efficiency Scorecard 2016, herausgegeben durch die “Organisation American Council for an Energy-Efficient Economy“, nur Platz 21 von 23. Die 23 gelisteten Länder beanspruchen 75% des weltweiten Energiebedarfs und 80% des weltweiten Bruttoinlandproduktes für sich.(solarbranche.de)

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