Erste Mieterstromanlage in Erfurt geht in Betrieb

Am 06.09. haben wir die 1. Mieterstromanlage in Erfurt an die SWE Energie GmbH übergeben. Die Photovoltaikanlage der Auenhöfe Erfurt wurde für die Erzeugung von Mieterstrom konzipiert. Sie befindet sich auf dem Flachdach des 2. Gebäudeblocks.  Eine Gesamtfläche von ca. 100m² wurde mit 61 BenQ Modulen bestückt.

Mieterstromanlage Thüringen

Übergabe der Anlage am 06.09.2018 gemeinsam mit Thomas Karwath (Projektleiter maxx solar & energie GmbH & Co.KG), Silvio Güldner ( Servicetechniker Mess- und Zählerwesen SWE Netz GmbH), Hagen Jarausch (Abteilungsleiter Energieservice SWE Energie GmbH) v.L.

 

Besonderheiten der Mieterstromanlage in Erfurt

Die Besonderheit der Anlage liegt, unter anderem, in einem Firefighter Safety Gateway, der direkt am SolarEdge Wechselrichter montiert ist. Dieser dient dazu, im Falle einer Notfallsituation im Haus, die Anlage mittels Notausknopf sofort herunterzufahren. Dies reduziert die Spannung in den Leitungen auf insgesamt 31 Volt. Die Anlage ist zusätzlich an das öffentliche Stromnetz angebunden und speist überschüssigen und vor allem ‚sauberen‘ Strom in das Netz ein. Beispielsweise wenn die Mieter keinen Strom verbrauchen. Projektleiter Thomas Karwath sagte zur Übergabe vor Ort: „Nach Vorgabe des Architekten wurde die Anlage so installiert, dass Sie optisch nicht sichtbar ist und trotzdem die vorhandene Dachfläche optimal ausgeschöpft wird um alle Mieter der Auenhöfe mit sauberem Strom zu versorgen.“

Die Konstruktion der Mieterstromanlage in Erfurt ist nur bei direkter Draufsicht aus der Luft zu erkennen, da Sie leicht gewinkelt auf das Flachdach montiert wurde. Diese Bedingung des Architekten sollte sowohl Designkomponenten als auch Optik mit Funktionalität verbinden.

Sauberer Strom durch Mieterstromanlage in Erfurt

Die Anlage produziert auf einer Fläche von ca. 100m² und mit einer Nennleistung von 18,3 kWp ca. 15.868 kWh Strom pro Jahr. Dabei werden ca. 9.521 kg CO² eingespart, die mit herkömmlichem Energiemix ausgestoßen werden würden. Sauberer Strom, der durch die Leitungen der Auenhöfe fließt und einen grünen Fußabdruck hinterlässt.

 

Ausgangssituation Flachdach, Montage von 61 BenQ Modulen, fertiggestellte Anlage (v.L.)

Ist Mieterstrom ein Konzept der Zukunft?

„Die Energiewende wird aus unserer Sicht in den Köpfen der Kunden entschieden. Mieterstrom als Teil des Erfurter Energiemodells schafft dafür die praktischen Voraussetzungen und ist zudem eine langfristige Investition der SWE Energie GmbH in erneuerbare Energien und somit ein Aushängeschild für ganzheitlich gedachten Wohnraum in Erfurt. Die Energiesysteme der Zukunft müssen sich in die Lebens- und Wohnräume integrieren und sollen einen nachhaltigen Fußabdruck hinterlassen. Mit der Mieterstromanlage in den Auenhöfen sind wir Vorreiter und gehen mit gutem Beispiel voran.“, sagte uns Hagen Jarausch (Abteilungsleiter Energieservice SWE Energie GmbH) zur Inbetriebnahme der Anlage. Langfristig kann man die Nebenkosten für Mieter und Wohnungseigentümer somit attraktiv gestalten und gewinne zudem an Image. Das Mieterstrommodell schafft zusätzlich mehr Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz. Eine solche Anlage amortisiert sich, je nach Anlagengrößen, nach 5-8 Jahren vollständig. Mieterstromkonzepte sind aus unserer Sicht ein Schritt in die Zukunft, für ein nachhaltiges Wohnen und Leben.

 

Keine Beeinträchtigung der Ästhetik und Sicht, Projektleiter Thomas Karwath erklärt das Wechselrichtersystem von SolarEdge v.L.

 

Technische Daten der Mieterstromanlage in Erfurt:

Module: 61 BenQ PM060MW2 300 Watt SunVivo
SolarEdge Wechselrichtersystem: Solaredge SE15k-ER-01 dreiphasig
Leistungsoptimierer: 31x SolarEdge P600

Nennleistung: 18,3 kWp
Ertrag pro Jahr: 15.868 kWh
Inbetriebnahme: 24.08.2018
Ort: Erfurt, Thüringen
Klima: Gemäßigtes Klima

Besonderheiten:
– nicht sichtbare Flachdachkonstruktion nach Vorgabe des Architekten
– Firefighter Safety Gateway (SolarEdge)

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5 Gründe für die Erzeugung von Eigenstrom als Unternehmen

Der aktuelle Strompreis (am Beispiel Waltershausen EFH mit 4.000 kWh / Jahr = 28,64 Cent pro kWh) werden in den kommenden 10 Jahren um bis zu 27% weiter steigen. Wir sprechen dann bereits von 36,3 Cent pro kWh für einen Einfamilienhaushalt mit 4 Personen. Auch bei Unternehmen, die teilweise von günstigeren Strompreisen profitieren, sieht es nicht minder düster aus. Grund genug Ihnen die 5 Gründe für die Erzeugung von Eigenstrom als Unternehmen zusammenzufassen. Unsere Grafik verdeutlicht Ihnen den Durchschnitt realer Gewerbeanlage die bereits durch maxx solar installiert wurden. Natürlich sind die Daten je nach Unternehmens- sowie Anlagengröße und Strombedarf unterschiedlich.Gewerbeanlage Unternehmen Eigenstrom

1. Ihr eigener Strom mit Preisbremse

Sobald Sie Ihren eigenen Strom erzeugen merken Sie deutlich, dass sich (je nach Eigennutzungsquote) die Kosten für Strom aus dem öffentlichen Netz drastisch reduzieren. Bis zu 60% können Sie damit Ihre Stromkosten senken und ggbfs. auch Strom ins öffentliche Netz einspeisen und ca. 7 Cent/kWh verdienen bspw. an den Wochenenden, wenn keiner bei Ihnen arbeitet. Ihre Anlage produziert nicht nur Ihren Strom sondern arbeitet auch noch für Sie und amortisiert sich bereits nach kürzester Zeit (abhängig von der Höhe des Investments, des Strombedarfes sowie einer Förderung).

2. Unabhängigkeit vom Netz

Die klassische Energieversorgung stellt uns einen Strommix zur Verfügung aus konventioneller Energiebeschaffung sowie erneuerbaren Energien. Das bezahlen Sie als Unternehmer mit bis zu 23 Cent/kWh.  Mit Ihrer Eigenstromanlage für Unternehmen machen Sie sich unabhängig von öffentlichen Netz. Wenn der Strompreis steigt, interessiert Sie das nur wenig, denn Sie produzieren fortan Ihre Energie.

3. Planungssicherheit für das Unternehmen

Energiekostenumlage? Strompreissteigerung oder Steuern und Entgelte? Das alles kümmert Sie herzlich wenig, denn Ihr eigenes Kraftwerk arbeitet für Sie. Zudem können Sie Ihre Energiekosten je nach Bedarf genauestens kalkulieren und auch für die Zukunft mit verlässlichen Daten planen. Verlassen Sie sich am besten auf sich selbst und Ihren eigenen Strom, dass schafft Sicherheit und auch Unabhängigkeit.

4. Reduktion CO² Ausstoß

Ressourcen schonen und nachhaltig wirtschaften sind Begriffe die längst nicht mehr nur in der Imagebroschüre des Unternehmens stehen, sondern die zentraler Kern vieler Unternehmensphilosophien geworden sind. Sauberer Strom spart Ihnen Geld und einen grünen Fußabdruck den Sie für nachfolgende Generationen hinterlassen. Die Kraft der Sonne ist Ihre Energiequelle, die sauber und ohne schädlichen CO² Ausstoß Ihren eigenen Strom produziert.

5. Vorreiter für Elektromobilität

Werden Sie Vorreiter für Elektromobilität und ermöglichen Sie Ihren Mitarbeitern den einfachen Umstieg auf ein Elektrofahrzeug. Bis zu 85% der bisherigen Dieselkosten in Ihrem Fuhrpark können Sie dauerhaft einsparen, wenn Ihre Autos und Nutzfahrzeuge ‚vom Dach tanken‘. Stellen Sie Ihren Fuhrpark um und nutzen Sie die Sonne als Tankstelle und saubere Energie als Treibstoff. Mitarbeitern fällt es oft schwer sich für ein Elektrofahrzeug zu entscheiden, da Ihnen die Ladeinfrastruktur am Arbeitsplatz fehlt. Schaffen Sie Abhilfe und lassen Sie Ihre Mitarbeiter währen der Stillstandzeiten der Fahrzeuge, bei Ihnen tanken. Das macht Sie als Arbeitgeber attraktiv und zum Vorreiter in Ihrer Region für Elektromobilität.

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Der neue maxx-solar Sonnenbote 2018 ist da!

Der neue maxx-solar Sonnenbote 2018 ist da und hält einiges an tollen Infos für euch bereit. Wusstet ihr zum Beispiel, dass wir seit 2008 ca. 2500 Solaranlagen gebaut haben und mittlerweile 25 ‚maxxe‘ bei uns arbeiten? Nein? Dann nix wie ran an den Sonneboten und stöbern!

Ein erster Auszug hier:

…Das Rennen gewinnt die Solarenergie – Marktfakten

Solarenergie, Elektrofahrzeuge und Batteriespeicher, vor einigen Jahren noch belächelt, haben heute das Rennen im Energiemarkt gewonnen und sind weiter auf Erfolgskurs. Die Photovoltaik deckte 2017 ca. 7,2% des Netto-Stromverbrauches in Deutschland ab – Tendenz steigend. 2017 wurden ca. 53.000 E-Autos neu angemeldet, intelligente Steuerungen und Überwachungen von Photovoltaikanlagen sind via Smartphone selbstverständlich und junge Unternehmen arbeiten an dezentralen Stromnetzwerken und Solar Contracting Lösungen um weiterhin den CO² – Ausstoß durch konventionelle Kraftwerke zu reduzieren. Uns begeistert immer wieder die WIN/WIN Situation, welche die Nutzung von Sonnenenergie für Privatpersonen, Unternehmen und den Schutz unseres Klimas schafft.

…Marktführer in Thüringen – 10 Jahre maxx-solar

Als Marktführer in Thüringen treibt maxx-solar, mit seinem 25-Mitarbeiter-Team, diese Entwicklungen voran. Neben unseren klassischen Geschäftsfeldern, der Konzeption von Solaranlagen für moderne Unternehmen und Privathaushalte bis zum Solarpark sowie dem Großhandel von Solar- und Batteriekomponenten hat sich maxx solar in den letzten Jahren als „der Batteriespezialist“ entwickelt. Die maxx |solar academy in Afrika hat in den letzten Jahren über 2600 Kursteilnehmer ausgebildet und es folgen immer mehr. 2017 entstand am Standort Waltershausen, aus eigenem Antrieb der Mitarbeiter, die 1. Thüringer E-LadeLounge, um einen Grundstein zu legen für die Verschmelzung der Energie- und Mobilitätswende, die zukünftig unabdingbar ist. Dies sind nur einige Highlights aus 10 Jahren maxx, die ergänzt werden durch spannende Großprojekte, der erfolgreichen Unterstützung des maxx solar LINDIG women cycling Teams oder auch der Bestellung des ersten Elektrofahrzeuges mit Solarpanels dem ‚Sion‘ von Sono Motors, vergangenen Monat.

Hier geht’s zum Sonnneboten…


Wir müssen Aufwachen: Globale Ungerechtigkeit im Klimawandel

Was soll das wieder sein? Eine globale Ungerechtigkeit im Klimawandel? Heiß ist es doch im Moment überall. Und alle suchen gerade Kühlung durch Klimaanlagen und Eis, Eis, Eis.

Das ist nur zum Teil richtig. Denn das, was wir in den letzten Wochen erstmals so massiv in Deutschland zu spüren bekommen ist der Klimawandel. Das unsagbare Schimpfwort, was jeder beim kleinsten Sturm in den Mund nimmt? NEIN – wir reden von DEM Klimawandel, der unsere Existenz in den kommenden 200 Jahren massiv bedroht, wenn wir nicht sofort einlenken und handeln.

Die Welt stöhnt unter der selbstgemachten Hitze

Auch Thüringen glüht und man hört es stöhnen aus Büros, auf öffentlichen Straßen und sogar nachts, wenn man gut genug lauscht. Unsere Körper sind erstmals dauerhaft einer solchen Hitze ausgesetzt, die gleichzeitig einen Temperaturrekord nach dem anderen mit sich bringt. Achtung, jetzt nicht aufregen, denn in 4 Monaten ist schon wieder Winter. Diese Wetterextreme sind durch Menschenhand gemacht und resultieren aus den jährlich steigenden CO² Emissionen, die zu 49% auf das Konto der Industrieländer gehen. Allen voran den USA, die eine pro Kopf Emission von 20 Tonnen pro Jahr besitzen. Im Vergleich dazu Deutschland mit ca. 7,6 Tonnen pro Kopf und Thüringen im Durchschnitt mit 5 Tonnen pro Kopf, während die ärmsten Länder der Welt nur ca. 0,9 Tonnen CO² pro Kopf emittieren.

Globale Ungerechtigkeit im Klimawandel

Es liegt klar auf der Hand wen der Klimawandel am härtesten trifft und nein, es sind nicht die Deutschen mit Ihren 35°C im Sommer für 4 Wochen. Zunehmende Wetterextreme wie Stürme, Überschwemmungen, massive Monsunniederschläge oder Dürre sehen wir in Südostasien und Afrika. Wir sehen diesen Wandel in den ärmsten Ländern der Welt, die keine Wirtschaftskraft haben sich zu schützen oder präventive Maßnahmen zu ergreifen. Wir erinnern uns, dass diese Länder den kleinesten Teil der CO² Emissionen verursachen. Allein in Pakistan kann es bis zu 50°C heiß werden. Im Vergleich zu uns haben die Menschen dort aber keine Klimaanlage (die übrigens wieder CO² ausstößt) oder große Kühlschränke (noch mehr CO²) oder eine vergleichbare medizinische Versorgung. Je mehr CO² wir hier in der Komfortzone produzieren, desto schlechter geht es Menschen, die dafür gar nichts können. Je mehr wir versuchen uns in einem heißen Sommer mit unseren technischen Mitteln zu kühlen, desto schlimmer wird es im Sommer darauf für andere Menschen weltweit? Das heißt es sterben Menschen anderswo auf der Welt, weil hier keiner versteht das er zu viel CO² ausstößt? BINGO. Es leiden heute schon 1,1 Milliarden Menschen unter Wasserknappheit Der Klimawandel verschärft diese Situation und fordert seinen Tribut. Schätzungen geben an, dass bis zum Jahr 2050 ca. 300 Millionen Menschen mehr von der Wasserknappheit betroffen sein werden. Wer sagt uns, dass wir nicht dabei sind in Deutschland? Oder anders gefragt, wie erklären wir unseren Enkelkindern das es einst einen Sommer gab, den wir entspannt in Bädern verbrachten, ohne dass die Sonne uns ‚gegrillt‘ hat? Der Fachbegriff für dieses Phänomen ist ‚Global Climate Injustice‘ und beschreibt die Ungerechtigkeit durch den Klimawandel, die arm und reich noch mehr spaltet.

Der Klimawandel klopft in Deutschland an

Schon einmal den Gedanken habt, dass wir irgendwie keinen wundervollen Frühling oder goldenen Herbst mehr haben? Die Übergangsjahreszeiten verschieben sich und anstatt lauen 10 Grad und Oktobersonne haben wir entweder Badewetter oder das erste Schneechaos zu Halloween. Wann lag an Weihnachten das letzte Mal Schnee? Verschiebt sich im Flachland der Winter nicht immer mehr in Richtung Februar, März, April und Mai? Ach und dann ist schlagartig Sommer. Huch, zu Ostern noch die Eier im Schnee versteckt und am 1. Mai dann ab ins Freibad. Dann verzichten wir eben auf die Übergangsjacken. Auch in Deutschland macht sich der Klimawandel ein kleines bisschen bemerkbar und wir können nur sagen: ENDLICH! Das ist unsere Chance. Unsere Chance zu sehen, dass wir es gar nicht weiterkommen lassen wollen. Das wir genug gesehen haben und in Zukunft keine Angst haben sollten um unsere Kinder und hilfsbedürftigen Mitmenschen, die am meisten unter den Auswirkungen der Hitze zu leiden haben. Es ist paradox ‚Danke‘ zu sagen, dafür das es unseren Mitmenschen in Deutschland schlecht geht. Danke dafür, dass ein paar mehr Köpfe angeregt werden über das Problem nachzudenken und zu handeln. Aber ist es nicht noch viel makabrer wegzusehen, wenn Menschen in anderen Ländern durch unseren Konsum sterben?

Wir können den Klimawandel doch aufhalten, oder?

Ja, wir müssen lernen intelligent zu verschwenden und selbst denken anstatt einem veralteten Lobbysystem zu vertrauen. Was ist damit jetzt gemeint? Initiative ergreifen  ist das Stichwort. Sparen und gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes tun.  Ach ja, schön aber wie soll das gehen.Wir zitieren an dieser Stelle aus einem Artikel von Timo Leukefeld, Jahrgang 1969:

„Denn es beginnt ein Zeitalter der Energieautarkie. Energie wird uns zunehmend kostenlos zur Verfügung stehen.

Was uns bislang im Umgang mit Ressourcen konditioniert und geprägt hat, können wir getrost ad acta legen. Es geht nicht länger um Sparsamkeit, sondern um eine kluge Nutzung von Technik und Möglichkeiten. Rasante technische Entwicklungen verändern unser Leben nachhaltig. Sie schenken uns nicht nur mehr Gestaltungsfreiraum, sondern auch völlig neue Möglichkeiten der Energienutzung. Das betrifft die Mobilität ebenso wie das Wohnen. Während Energieeffizienz- oder Passivhäuser mittlerweile schon zum Standard modernen Bauens zählen, ist echte Energieautarkie die nächste Stufe beim Bauen und Wohnen.

Energieautarke Häuser versorgen sich dank Solarenergie weitestgehend selbst mit Wärme und Strom. Fotovoltaikmodule und Solarthermiekollektoren teilen sich Dachflächen und Balkonbrüstungen. In den Wintermonaten gleicht eine Holzvergaserheizung die fehlende Sonnenenergie aus. Die selbsterzeugte Energie reicht sogar noch für eine hauseigene Tankstelle für Elektroautos aus. Mit dieser neu gewonnenen Unabhängigkeit von externen Gas- und Stromversorgern können wir so viel heizen, Licht brennen lassen, heiß duschen oder baden, Kilometer mit dem E-Mobil fahren wie es uns beliebt – Kosten sind nicht länger ein Killer der eigenen Gelüste. Die Technik der Zukunft schenkt uns mehr Freiheit im Alltag als jemals zuvor. Mit anderen Worten: Sie lässt intelligente Verschwendung zu.“ (Den vollständigen Artikel finden Sie hier: Link zum Artikel)

Das ist Utopie? Nein, das ist bereits Realität!

Fortschreitende Autarkie als Antwort auf den Klimawandel

Für unsere Zukunft bedeutet diese Entwicklung folgendes: Das klassische Modell der zentralen ‚Energieversorgung‘ wird sich Stück für Stück auflösen. Ein Haus, dass sich größtenteils selbst versorgt und das Auto vor dem Haus gleich noch ‚tankt‘ macht die Erzeugung von Strom und Treibstoff durch konventionelle Kraftwerke zweitrangig. Gut, denn am Ende ist auch Öl eine endende Ressource und die Sonnenenergie bleibt uns, laut Wissenschaftlern, noch länger erhalten. Geht es denn komplett ohne klassische Versorgungsmodelle? Wohl kaum, denn auch Mehrfamilienhäuser und öffentliche Gebäude müssen mit Strom versorgt werden. Aber auch hier kann jeder mit Solarmodulen auf dem Dach als Dienstleister dienen und seinen eigens erzeugten Strom einspeisen um das Netz stabil zu halten. Mit wirklich nachhaltigem Strom

Ja, der Klimawandel kann gestoppt werden aber nicht durch einzelne Initiativen oder Klimakonferenzen die Dinge beschließen die dann in 50 Jahren in Kraft treten. Aber jeder Einzelne kann dazu beitragen, umsichtig zu sein und nachhaltig zu leben.

Was spart eine Solaranlage für ein Einfamilienhaus an CO² ein?

Eine Solaranlage für ein Einfamilienhaus mit einer Leistung von 5.700 kWh/a spart ca. 3,3 Tonnen CO² ein. In 25 Jahren sind das 82,5 Tonnen CO² plus den Einsparungen die Sie durch eigenproduzierten Strom haben. Zusätzlich kann man mit einer eigenen Anlage auch für Warmwasser sorgen oder auch heizen. Mehr dazu erfahren Sie unter:

Was kann ich gegen den Klimawandel tun?

Wer jetzt angefixt ist und verstanden hat, dass der Klimawandel nicht Sache der Politik, sondern die Sache eines jeden Einzelnen ist, der kann sofort damit starten. Dafür haben wir die wichtigsten Punkte aufgeschrieben, die nicht wehtun und sofort umsetzbar sind.

Dieses Thema lässt sich leicht im Browserfenster schließen aber vielleicht denken Sie an unsere Worte wenn es wieder unerträglich warm wird! Natürlich sind unsere Impulse noch keine ultimative Lösung für jeden Menschen aber sie sind ein Anfang. Genug debattiert und geredet wurde schon, jetzt sollten wir alle MACHEN!

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Elektromobilitätstag Erfurt im Maislabyrinth

Am Samstag, den 21.07.2018, fand der Elektromobilitätstag Erfurt im Maislabyrinth statt. Natürlich nicht ohne uns und unsere solaren Lösungen für die Elektrotankstelle vom eigenen Dach.

Thüringen zeigt das Angebot der Elektromobilität

Mit weiteren Partnern aus Erfurt, wie beispielsweise elerra motiv und dem TNE (Thüringer Netzwerk für Elektromobilität) wurde die Fläche gemeinsam ausgestaltet. Zu sehen gab es Elektrofahrzeuge von Nissan, Renault, Tesla und Co. und auch diverse Möglichkeiten, die den Einstieg in die Elektromobilität erleichtern.

maxx solar Elektromobilität

maxx solar auf dem Elektromobilitätstag Erfurt 2018 im Maislabyrinth

Vorurteile gegen Marktfähigkeit von Elektroautos

Was uns wieder mehrfach begegnete, waren Vorurteile gegenüber der Reichweiten von Elektrofahrzeugen und auch der Dichte des Tanknetzes in Thüringen und darüber hinaus. Wir betreiben an der Stelle Aufklärung darüber, wie man einfach sein eigenes Tanknetzwerk schaffen kann, ganz davon abgesehen, dass es in Deutschland bereits über 9000 öffentlichen Tankpunkte gibt. Der durchschnittliche Thüringer hat einen Arbeitsweg zu bestreiten von 18,4km. Alle Elektroautos auf dem Markt bilden diese Reichweiten ohne Probleme ab, sodass ich bei Hin- und Rückfahrt das Auto nicht täglich laden muss. Zusätzlich sollte man bedenken, welche Kosten ich einspare indem ich Sonnenenergie tanke und kein Benzin. Ganz abgesehen von den CO²-Einsparungen die ich mit der Nutzung eines Elektrofahrzeuges habe. Elektrofahrzeuge sind für fast jedes Unternehmen und jede Privatperson bereits nutzbar. Natürlich gibt es noch Ausnahmen, beispielsweise für Langstrecken oder auch Vertriebsfahrzeuge, doch auch hier arbeitet man bereits an Lösungen.

Solaranlage gekoppelt mit Elektrofahrzeug

Wir denken schon weiter und ermöglichen mit unseren Lösungen den Nutzern von Elektrofahrzeugen ihre eigene Sonnenenergie zu tanken. Eine Solaranlage auf dem Eigenheim (abhängig von der Größe) produziert ausreichend Strom für Ihren Eigenbedarf und auch Ihre eigene ‚Tankstelle‘ in der Garage oder dem Carport. Tanken Sie doch einfach Ihre selbst produzierte Energie und machen Sie sich unabhängig von Benzin- und Dieselpreisen, Preisschwankungen und Stromnachzahlungen. Wie das geht erklären wir hier: Solartankstelle

SWE Elektroschwalbe – Flitzer neu gedacht

Die Stadtwerke Erfurt präsentierten sich mit einem kleinen Elektroflitzer – der E-Schwalbe. Diese schafft bis zu 90 km/h und besitzt eine Reichweite bis zu 125km. Wir haben Sie gleich mal ausprobiert. Übrigens bieten die SWE bereits 21 Ladepunkte in ganz Erfurt an (https://www.stadtwerke-erfurt.de/pb/swe/produkte+_+leistungen/energie+_+wasser/elektromobilitaet), damit man ohne Probleme seine Schwalbe oder auch sein Elektrofahrzeug tanken kann. Das Ganze passiert unkompliziert per Ladekarte oder APP.

Elektroschwalbe maxx solar

Kleiner Ausflug mit der Elektro-Schwalbe der SWE Erfurt – 125km Reichweite und bis zu 90 km/h

Tischkicker & Angebot für Familien

Im Rahmen des Elektromobilitätstag Erfurt wurde ein großes Angebot für Familien und Gäste geschaffen. Neben Tischkicker und dem Angebot für Tischtennis gab es reichlich kühle Getränke von der Skylinebar vor Ort. Insgesamt eine sehr lockere und harmonische Veranstaltung, die uns erneut zeigt, dass auch Thüringen Vorreiter in Sachen E-Mobility sein kann.

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Solarenergie und Elektrotankstelle für die Königsee Implantate GmbH

Derzeit erhält das Unternehmen Königsee Implantate eine Photovoltaikanlage von uns für die Erzeugung und den Betrieb von Solarenergie und einer Elektrotankstelle am eigenen Standort.

Als Nachbarunternehmen in Thüringen fertigt die Königsee Implantate GmbH, als eines der führenden deutschen Medizintechnikunternehmen, Implantate auf dem Gebiet der Osteosynthese. Der Ansatz: die Produkte orientieren sich an den Anwenderbedürfnissen und werden in Zusammenarbeit mit Ärzten und Universitäten entwickelt. In Kürze wird das Unternehmen mit sterilen Produkten an den Markt gehen und legte dafür bereits 2 wichtige Meilensteine. Was das mit uns zu tun hat, erklären wir euch in unserem Blogbeitrag.

Nachhaltiger Unternehmensansatz der Königsee Implantate GmbH

„Geschäftsführer Frank Orschler entschied sich (umwelt-) bewusst, kein neues Objekt zu bauen, sondern eine bestehende Kaufhalle mit viel Aufwand in ein modernes Bürogebäude umzubauen.“, sagte uns Anne Sprechert, die Marketingleiterin der Königsee Implantate GmbH. Um der Marktnachfrage gerecht zu werden, musste schnell ein höchstmodernes Lager und ein Versandort für das neue Angebot entstehen. Was ist da naheliegender als ein Objekt, dass logistisch ideal liegt und in seiner Grundstruktur bereits vorhanden ist. Wir von maxx solar sind schlichtweg begeistert, da unser Credo ebenfalls Qualität und Wiederverwertbarkeit ist. „Innovation schließt Tradition und Nachhaltigkeit nicht aus, was mit dem modernen Umbau des Gebäudes bewiesen wird. Genial, dass auch hier bald sauberer Strom fließt und das Unternehmen eine weitere Elektrotankstelle für die Öffentlichkeit zur Verfügung stellt.“, sagte unser Inhaber Dieter Ortmann.

 

Baufortschritt maxx solar in Königsee

Solaranlage für die Königsee Implantate GmbH (Bildquelle: https://www.hanwha-qcells.com/de/qcells-office/business/component-business | Königsee Implantate GmbH)

Solarenergie und Elektrotankstelle für die Königsee Implantate GmbH

Das Unternehmen betrachtet ganzheitlich die Neubau- und Umbaumaßnahmen und integriert neben einer dezentralen Energieversorgung auch eine Photovoltaikanlage von uns, auf Ihrem Dach. Der Grund? Etliche Umweltvorteile und natürlich die ideale Kombination der Anlage mit einer E-Auto-Ladestation für Lieferanten, Mitarbeiter oder auch umliegende Einwohner. Der Standort Königsee (Thüringen) mit ca. 5200 Einwohnern bekommt einen Innovationspunkt mitten im Herzen des Ortes. Die zentrale Lage des Gebäudes in Königsee bewirbt Frank Orschler mit: „So wird der Arbeitsweg der Mitarbeiter verkürzt. Sie haben mehr Zeit für Familie und Freunde, können während der Pause auch schnell mal nach Hause gehen und sparen die täglichen Spritkosten.“ Diese Aussage bestätigt erneut die nachhaltige Ausrichtung des Unternehmens in punkto nachhaltige Mitarbeiter- und Standortentwicklung in Thüringen.

Königsee Implantate GmbH und maxx solar haben die Zukunft im Blick

Was bedeuten diese Ansätze für andere Unternehmen und unsere Zukunft? Der deutschlandweite Fachkräftebedarf zeigt deutlich, dass Unternehmen sich nicht nur attraktiv für Ihre Kunden, sondern auch für Ihre Mitarbeiter und Partner machen müssen. Eine Elektrotankstelle am eigenen Standort oder auch eine E-Ladelounge wie bei maxx solar sind Paradebeispiele für diesen Ansatz. Ein nachhaltiger Umgang mit unseren Ressourcen, fängt bei den Menschen an mit denen wir arbeiten und Innovationen entwickeln. Wir freuen uns auf das neue Kapitel und hoffen das immer mehr Thüringer Unternehmen diesem Beispiel folgen.


Solarenergie beim Reisen nutzen

Nachhaltig Reisen mit Solarenergie im Sommerurlaub

Wie nachhaltig Reisen mit Sonnenenergie funktioniert und welchen Fortschritt die Solarenergie in unsere Urlaubswelt gebracht hat, zeigen wir euch in unserem neuen Beitrag.

Gerade jetzt zum Sommer hört man die Begriffe ‚nachhaltig reisen‘ oder auch ‚sanft reisen‘. Aber was ist damit gemeint? Das Thema Nachhaltigkeit ist in den letzten Jahren fast zu einem ‚Trend‘ und Buzzword geworden. Der Begriff wird immer dehnbarer obwohl er in seiner Urform bedeutet, sorgsam mit den Ressourcen unseres Planeten umzugehen und eine freundliche Zukunft für unsere Kinder und Enkel zu gestalten. Das sollte auch passieren, wenn wir in den Urlaub fahren. Eine nachhaltige Reise findet dann statt, wenn ich mein Reiseziel erreiche und vor Ort keinen Schaden an Umwelt oder Kultur hinterlasse. Und wenn ich keine zusätzlichen Ressourcen aufbrauche, die es ohne eine Reise nicht gegeben hätte.

Zunächst muss man relativ betrachten welchen ökologischen Fußabdruck eine Reise wirklich hinterlässt und in welchen Dimensionen ich reise. Plane ich die Radtour oder ist es die Reise auf der Aida? Der differenzierte CO² Ausstoß pro Reisendem kann nicht pauschalisiert werden. Er variiert durch Reiseziel, Dauer und Fortbewegungsmittel sowie Konsumverhalten. Seinen ökologischen Fußabdruck kann man unter anderem hier testen: https://www.fussabdruck.de/fussabdrucktest/

Nachhaltig reisen: grüne Hotels, Bio-Ferienhäuser und ’saubere‘ Unterkünfte

Es existieren seit ca. 10 Jahren Initiativen rund um das nachhaltig Reisen. So gibt es beispielsweise Hotelzertifizierungen wie die Biohotels oder das TourCert Siegel für nachhaltigen Tourismus die sich auch in Deutschland stark etablieren. Schätzungen zufolge gibt es mittlerweile über 2000 Unterkünfte die mit nachhaltigen Materialien ausgestattet sind. Wie bspw. Massivholzmöbeln aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Diese Unterkünfte greifen ebenfalls auf Ökostrom zurück oder produzieren und nutzen selbst sauberen Strom durch eine eigene Solaranlage auf dem Dach. Zusätzlich werden hier regionale oder selbstproduzierte Produkte angeboten. Dies hinterlässt einen hohen ökologischen Fußabdruck haben, da Lieferwege entfallen und keine industrielle Verarbeitung stattfindet.

Nachhaltig Reisen mit dem Elektrofahrzeug

Allein in Deutschland gibt es mittlerweile ca. 9.963 Elektrotankstellen (Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/460234/umfrage/ladestationen-fuer-elektroautos-in-deutschland-monatlich/) die eine Reise mit dem Elektrofahrzeug möglich machen. Auch wenn ich nicht wie gewohnt eine Ladesäule an meiner Arbeit oder Zuhause habe, gibt es zahlreiche Möglichkeiten unterwegs den Tank mit Sonnenenergie zu füllen. Der Trick? Verbinden Sie Pausen mit einem Tankstop an einem Ort den Sie noch nicht kennen. Das muss nicht die Autobahn sein, dass kann beispielsweise auch eine E-Ladelounge sein, wie wir selbst Sie anbieten. Dadurch lernen Sie nebenbei inspirierende Unternehmen kennen und die Menschen dahinter, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen.

Ausgleich der Co² Bilanz jetzt möglich

Was kann ich tun, wenn meine Co² Bilanz im Urlaub über die Stränge schlägt? Dafür gibt es Ausgleichsportale, die beispielsweise Flüge und Kreuzfahrten mit Klimaschutzprojekten kompensieren. Hier berechnet man welcher zusätzliche CO² Ausstoß mit der Reise verursacht wurde. Es steht mir frei, diesen finanziell auszugleichen um an anderer Stelle der Natur etwas zurückzugeben.  Wie einfach das geht erfahrt ihr unter folgendem Link: https://www.atmosfair.de/de/.

Das Hüttenbeispiel mit Solarstrom

Nehmen wir als Beispiel eine Almhütte in 2.500 Höhenmetern über dem Meeresspiegel. Bisher wurde hier der Strom aufwendig durch Generatoren erzeugt, da keine direkten Stromleitungen auf den Berg führen. Dafür werden keine erneuerbaren Energien und fossile Rohstoffe verwendet, mal ganz abgesehen vom zusätzlichen CO² Ausstoß. Seit mehreren Jahren statten diese Almhütten ihre Dächer mit Solaranlagen aus um den täglichen Strombedarf zu decken und vorsorglich Strom zu speichern, der in der Nacht gebraucht wird. All das mit einer Solaranlage und Batteriespeicher auf einem Almhüttendach. Fortschritt auf’m Berg nennen wir das!

Camping & Co. mit Sonnenenergie und Solarmodulen

…und die Camper-Gemeinschaften atmeten auf, als mobile Solarmodule entwickelt wurden um am Abend zu kochen. Auf einmal konnte man das Mückenlicht anschalten und Warmwasser zum Duschen zu haben. Der kleine Scherz zeigt durchaus wie komfortabel das Reisen und vor allem Camping geworden ist, seitdem es kleine Solarmodule für den Wohnwagen oder den Rucksack gibt. Denn jetzt hat man hier die Möglichkeit überall (auch auf dem einsamen Berg) seinen Akku aufzuladen und Strom zu beziehen. Allein durch die Kraft der Sonne und der intelligenten Solartechnik.

Nachhaltig Reisen erweckt den Anschein, dass ich unkomfortabel und kompliziert Reisen muss. Das genaue Gegenteil ist der Fall, denn mit kleinsten Mitteln kann ich meine CO² Bilanz sehr geringhalten und einen grünen Fußabdruck beim Reisen hinterlassen. Nicht zuletzt die saubere Solarenergie zeigt uns erneut, dass Reisen durch den Fortschritt der Technik komfortabler und nachhaltiger wird.

Wir wünschen euch einen schönen Sommerurlaub.

Euer maxx solar Team


maxx-solar auf der Intersolar in München

Am 20.06.2018 besuchten wir mit unserem Team die Intersolar in München, die führende Fachmesse für die Solarwirtschaft. Für uns eine inspirierende Veranstaltung mit vielen Partnern und Kollegen. Die alle gemeinsam ein Ziel haben: eine enkelfreundliche Zukunft.

Die Messe und auch die angeschlossenen Konferenzen konzentrieren sich auf die Themen Photovoltaik, Solarthermie, Solarkraftwerke sowie Netzinfrastuktur, Solar Contracting und Lösungen für die Integration erneuerbarer Energien. Seit nunmehr 27 Jahren treffen sich hier Hersteller, Komplettanbieter, Großhändler und Dienstleister, um effizient nachhaltige Lösungen im Solarbereich anzubieten und mit Know-How zu unterstützen. Zusätzlich präsentieren sich in diesem Jahr 1200 Aussteller, die insgesamt 40.000 Besucher erwarten.

maxx-solar Highlights auf der Intersolar in München

Hightlights Intersolar in München

Highlights Intersolar in München

Home Management, dezentrale Energiesysteme auf der Intersolar München

Auch im Jahr 2018 drehen sich etliche Neuerungen auf der Intersolar in München um die Themen autarke Energieversorgung, Home Management, dezentrale Energiesysteme und Elektromobilität.  Dabei setzt man auf die klare Visualisierung der Vorgänge für den Nutzer und die einfache intelligente Steuerung von Anlagen. Diese lassen gleichzeitig Erzeuger, Verbraucher und Speicher miteinander kommunizieren. Eines haben alle Systeme gemeinsam – die High-End Optimierung von Elementen in Solar- und PV-Anlagen und eine lückenlose Nutzung von sauberer Sonnenenergie.

Deutschland ist kein Vorreiter in der Solarenergie

Seit einigen Jahren hat China im Bereich Innovation die Vorreiterrolle in der Solarbranche übernommen. Das zeigt sich auch in diesem Jahr auf der Intersolar in München, durch eine erneut starke Präsenz chinesischer Aussteller. Für maxx-solar ein Zeichen weiter die Innovationskraft Deutscher Unternehmen zu fördern und die Solarbranche insgesamt mit innovativen Lösungen nach vorn zu bringen. „Ein existenzieller Faktor in der Solarbranche ist das verständliche Erklären von Produkten und den Mehrwert dieser Technologien für uns und kommende Generationen herauszustellen. Wir müssen aktiv anknüpfen an das, was wir als Deutsche Unternehmen können: Wissenstransfer begleiten und innovative Ideen marktreif umsetzen.“ sagte Dieter Ortmann (Geschäftsführer der maxx | solar & energie GmbH & Co. KG.) im Messereview.

Impressionen Intersolar

Leitmesse für Solar und Photovoltaik Intersolar

Weitere Messen: The smarter E Europe im Rahmen der Intersolar in München

Ebenfalls fand in diesem Jahr erstmalig im Rahmen der Intersolar die Messe „The smarter E Europe“ statt. Mit dem Fokus auf Ladeinfrastruktur, E-Mobilität, denzentrale Systeme und auch Blockchain in der Energiewende. Als Innovationsplattform, für die neue Energiewelt sucht diese Plattform sektorenübergreifende E-Lösungen. Hier werden Solaranlage und Batteriespeicher intelligent genutzt um als Tankstelle für Elektrofahrzeuge zu fungieren und parallel einen hohen Eigenverbrauch an Strom in Einfamilienhäusern zu ermöglichen.

Preisträger des Intersolar Awards

Zum elften Mal lobte die Messe den Intersolar Award aus. Auch in diesem Jahr konnten sich drei Unternehmen über den begehrten Preis der Solarbranche freuen. Die Unternehmen wurden unter anderem ausgezeichnet für ein neuartiges Software- und Hardwarepaket der Firma Krinner Solar GmbH. Mit diesem ist die Planung und Installation für PV Großanlagen zwischen 10 bis 30% zeitsparender. Das Unternehmen Hanwha Q Cells GmbH stellte ein hocheffizientes Solarmodul mit Q.ANTUM Technologie vor welches mit über 120 Halbformatzellen und einer Leistungsklasse bis zu 330 Wp aufwartete. Ebenfalls Sieger ist das Unternehmen ABB, welches PVS-175-TL Wechselrichter als dreiphasige Stringlösung mit Anbindung an die Cloud für gewerbliche Aufdachanlagen und PV-Großanlagen ermöglicht. Bei dieser Lösung werden 35-65% weniger Wechselrichter benötigt um die gleiche AC-Gesamtleistung zu erzielen.

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Solarstromspeicher und Solaranlagen

KfW-Förderung für Solarstromspeichern endet 2018

Wenn Sie mit dem Gedanken einer Solaranlage spielen sollten Sie bis Ende 2018 die KfW Förderung für Solarstromspeicher noch nutzen. Die KfW unterstützt Sie mit zinsgünstigen Krediten und einem Tilgungszuschuss bei der Finanzierung eines Solarstromspeichers. Das Programm läuft allerdings zum Ende des Jahres 2018 aus.

Bisherige Förderperiode KfW Förderung für Solarstromspeicher

Insgesamt stehen bis Ende 2018 Mittel für 5.000 Solarstromspeicher zur Verfügung. Im Jahr 2017 haben alleine bis Mitte des Jahres 3.000 Personen einen Antrag auf Förderung bei der KfW gestellt. 2017 waren die Mittel bereits im August aufgebraucht. Was heißt das für mich? Solaranlage definieren mit Ihrem bevorzugten Hersteller sowie Finanzierungslage klären und im besten Fall bis Ende Juli den Antrag auf KfW Förderung für Solarstromspeicher stellen. Die Förderung kann sowohl ein Gewerbetreibender als auch eine Privatperson beantragen.

Fördergrundlage und Bedingungen – Kurzcheck

Beachten Sie in jedem Fall die Bedingungen der Förderung, denn diese schreibt vor, dass nur kleine und mittlere Anlagen gefördert werden. Das bedeutet, alle Anlagen über 30 KW sind nicht förderbar in Verbindung mit einem Solarspeicher. Ein Einfamilienhaus mit einem Stromverbrauch von 4.5000 kWh benötigt in etwa eine 5 KW Anlage. Wer bereits eine Photovoltaikanlage besitzt und gern einen Solarstromspeicher nachrüsten möchte, muss sicherstellen, dass die Solaranlage nicht nach dem 31.12.2012 ans Netz gegangen ist.

Marktentwicklung für Stromspeicher

Die Anschaffungskosten für Solarstromspeicher und Anlagen sinken seit den letzten Jahren enorm. Die KfW Förderung soll maßgeblich dazu anregen, die Marktentwicklung für Speicher und Speichersysteme zu steigern. Dabei werden in der aktuellen Förderung maximal 10% der Nettoinvestitionskosten. Der nicht ruckzahlbare Zuschuss den Sie erhalten liegt also zwischen 500 – 4.000.-€, die Sie bei der Finanzierung einsparen können. Diesen Zuschuss gewährt die KfW für alle Heimspeicher, die zusammen mit einer neuen Photovoltaik-Anlage angeschafft oder nachgerüstet werden. Wenn Sie herausfinden möchten, welche Solaranlage sich für Sie eignet, dann nutzen Sie den Solarrechner für Thüringen.

Vorgehen für den Antrag einer KfW Föderung

Die KfW empfiehlt sich im ersten Schritt Angebote von Installateuren einzuholen. Wir sind einer davon, fragen Sie uns. Hat man das Angebot für Ihre Anlage, nebst Solarstromspeicher für seine Anlage sollte man sich mit dem der Bank seines Vertrauens in Verbindung setzen und vor Ort den Antrag stellen für einen Kredit inkl. Tilgungszuschuss durch die KfW Förderung für Solarstromspeicher. Wird der Antrag bewilligt, erhält der Installateur den Auftrag von Ihnen und kann loslegen. WICHTIG: Sie müssen den Antrag zwingend vor dem Beginn des Vorhabens stellen. Der Tilgungszuschuss den Sie erhalten, wird direkt auf die Finanzierungssumme gerechnet und reduziert die Gesamtsumme. Eine Auszahlung erfolgt nicht.

Ein praktisches Video für den Ablauf bei einem Antrag für die KfW Förderung für Solarstromspeicher (Programm 275) sehen Sie hier!

Wir prüfen gern mit Ihnen gemeinsam welche Anlage für Ihre Bedürfnisse wirtschaftlich und nachhaltig zugleich ist und besprechen mit Ihnen den Ablauf der Förderung durch die KfW.

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Elektromobilität für das Handwerk

Am 12.6.2018 fand unter dem Motto Elektromobilität für das Handwerk in Jena eine Informationsveranstaltung vom Umweltzentrum des Handwerks in Rudolstadt, der Firma Streetscooter, Ford und maxx solar statt.

Die Idee dahinter: dem Handwerk in Thüringen Möglichkeiten für bezahlbare Elektromobilität aufzuzeigen. Dazu gehört, neben einem elektrischen Nutzfahrzeug welches mittlerweile eine maximale Reichweite von 160km besitzt, auch die zukunftsfähige Option einer eigenen Elektrotankstelle im Betrieb.

Das Nutzfahrzeug Streetscooter

Den praktischen Allrounder gibt es in verschiedenen Varianten, vom Kipplader bis zum einfachen Lieferfahrzeug. Derzeit werden bereits 6.000 Streetscooter von der Deutschen Post zur Auslieferung genutzt. Der Vorteil? Die ständige Start-Stop Aktivität beim Ausliefern von Paketen ist ideal für Elektrofahrzeuge. Dieselfahrzeug stoßen hier an Ihre technische Belastungsgrenze. Hinzu kommt die Dieselregelung für Großstädte, die zukünftig Barrieren aufwirft. Mit einem elektrischen Nutzfahrzeug sind diese Hürden hinfällig. Zusätzlich steht hinter dem Streetscooter das Konzept der bezahlbaren E-Mobilität. Jeder soll also in der Lage sein, ein solches Fahrzeug anzuschaffen.

 

Elektromobilität für das Handwerk Streetscooter

Streetscooter und Solartankstelle als Elektromobilität für das Handwerk

Wie kann ich als Handwerker ein Elektrofahrzeug einsetzen?

Mit einer maximalen Reichweite von ca. 160km bei optimalen Bedingungen (Umgebungstemperatur ca. 23°C), bedarf es derzeit noch einer passenden Ladeinfrastruktur. Vom Streetscooter profitiert beispielsweise der Lieferservice einer Bäckerei in einer Großstadt mit einem Lieferradius von ca. 35km. Somit schafft man ohne Probleme mit einem täglichen Ladevorgang seine Tour. Fallbeispiele wie Montagen in Großstädten, Bäckereilieferdienste, Imbisswagen etc. wurden ebenfalls genannt. Etwa 35% der Handwerksbetriebe in Städten sind aktuell in der Lage mit einem Elektrofahrzeug und einer Solaranlage auf dem Dach, Ihren Mobilitätsbedarf zu decken. Größere Fahrtstrecken müssen weiterhin geplant werden, damit das Fahrzeug im Bedarfsfall zwischengeladen werden kann.

Elektrotankstelle und Elektromobilität für das Handwerk

Eine optimale Kombination zur Kostensenkung von KFZ-Unterhaltskosten ist die eigene Solartankstelle vom Dach Ihrer Firma. Elektrofahrzeuge werden über Nacht und auch tagsüber geladen. Sie produzieren damit ihr ‚eigenes‘ Benzin in Form von Sonnenenergie.

Mitarbeiter profitieren von Solartankstellen im Betrieb

Ermöglicht man seinen Mitarbeitern den Umstieg auf Elektrofahrzeuge indem man auch private Fahrzeuge bei sich tanken lässt ist das eine WIN/WIN Situation. Elektromobilität für das Handwerk bedeutet somit auch einen direkten Vorteil für alle Mitarbeiter. Während der Arbeitszeit stehen die Fahrzeuge auf Ihrem Betriebsparkplatz und der Mitarbeiter startet mit einem vollen Tank in den Feierabend. Nutzen Sie diese Möglichkeit als Benefit für Ihre Arbeitsplätze.

Wieviel Geld muss ich in die Hand nehmen?

Keins! Zumindest kein Geld, was nicht schon ausgegeben wäre. Sie bezahlen Ihre Stromkosten bereits jetzt schon und auch die Instandhaltungs- und Unterhaltungskosten für Ihre Fahrzeuge. Sie nehmen also ‚geplantes‘ Geld und stecken es in eine andere Schublade – die der Solartankstelle mit Elektrofahrzeug. Ganz nebenbei sparen Sie CO² ein und sichern eine enkelfreundliche Zukunft.

Berechnen Sie jetzt die Kosten einer Solaranlage für Ihr Gewerbe mit dem Solarrechner für Thüringen und finden Sie heraus, dass sich ein Umstieg auf Elektromobilität langfristig und nachhaltig lohnt.

Wir prüfen gern mit Ihnen gemeinsam welche Anlage für Ihre Bedürfnisse wirtschaftlich und nachhaltig zugleich ist und besprechen mit Ihnen die Ergebnisse aus dem Thüringer Solarrechner.

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