2010 wärmstes Jahr seit 130 Jahren

Die Zahl der wetterbedingten Naturkatastrophen nähert sich 2010 neuen Rekordwerten.

Hochwasser in Zentraleuropa, Feuersbrunst in Russland, Überschwemmungen in Pakistan. Sowohl die Anzahl als auch das Ausmaß der Schäden von wetterbedingten Naturkatastrophen lagen in den ersten neun Monaten des Jahrs 2010 außergewöhnlich hoch.

Nach Angaben des „Handelsblatts“ zählte der Rückversicherer Munich Re in diesem Jahr bereits 800 wetterbedingte Schadensereignisse.

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Munich Re: 2010 wärmstes Jahr seit 130 Jahren

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23.11.2010 + Die Zahl der wetterbedingten Naturkatastrophen nähert sich 2010 neuen Rekordwerten.

Hochwasser in Zentraleuropa, Feuersbrunst in Russland, Überschwemmungen in Pakistan. Sowohl die Anzahl als auch das Ausmaß der Schäden von wetterbedingten Naturkatastrophen lagen in den ersten neun Monaten des Jahrs 2010 außergewöhnlich hoch. (mehr …)


Bundesländervergleich Erneuerbare Energien: Brandenburg, Thüringen und Bayern mit „Leitstern 2010“ ausgezeichnet

26.11.2010 + Vorreiter profitieren überproportional.

Röttgen betont Rolle der Bundesländer beim Ausbau der erneuerbaren Energien

„Die Bundesländer ziehen selbst den größten Nutzen aus einer engagierten regionalen Politik zum Ausbau der erneuerbaren Energien. Damit sind positive Beschäftigungseffekte, wirtschaftliches Wachstum und kommunale Wertschöpfung in Milliardenhöhe verbunden. Die Vorreiter unter den Bundesländern profitieren überproportional von den insgesamt 340.000 Arbeitsplätzen der Branche in Deutschland“, sagte Röttgen in einer Rede zur Verleihung des „Leitsterns 2010“, der Auszeichnung im diesjährigen Bundesländervergleich der Agentur für erneuerbare Energien. (mehr …)


Erneuerbare als Sündenbock

Ausgerechnet die zukunftsfähigen erneuerbaren Energien müssen derzeit als Sündenbock herhalten: Angeblich sind sie schuld an den jüngsten Strompreiserhöhungen. Entsprechend heftig werden die Erneuerbaren befehdet. Doch die Polemik gegen Erneuerbare ist in Wahrheit ein Ablenkungsmanöver, mit dem die Stromkonzerne von ihren überzogenen Preisen und Gewinnen ablenken. Bericht von Aribert Peters

* Tatsächlich steigt die Umlage für erneuerbare Energien ab 1. Januar 2011 um 1,5 Cent je Kilowattstunde von bisher 2,05 auf dann 3,53 Cent je Kilowattstunde. Diese Umlage müssen jedoch nicht die Stromkunden zahlen, sondern zunächst die Stromversorger. Es ist deshalb nicht wahr, dass sich die Haushaltsstrompreise automatisch um diesen Betrag erhöhen müssten.

* Die Stromeinkaufspreise der Stromfirmen haben sich, auch durch die Einspeisung von erneuerbarem Strom, in den vergangenen zwei Jahren deutlich verringert: Zwischen 2009 und 2010 um 0,9 Ct/kWh und zwischen 2010 und 2011 um 0,5 Ct/kWh. Die KWK-Umlage sinkt zudem zwischen 2010 und 2011 um 0,1 Ct/kWh. Von der Kostenseite her gibt es daher keine Rechtfertigung für eine Strompreiserhöhung (Der Sechs-Milliarden-Raubzug).

* Es ist unredlich, lediglich die Kostensteigerung des EEG an die Verbraucher weiterzureichen und die Kostensenkungen beim Stromeinkauf stillschweigend als Zusatzgewinn einzustreichen.

* Die Gewinne der drei größten Stromkonzerne sind in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen: von sechs Milliarden Euro jährlich im Jahr 2002 auf über 23 Milliarden jährlich im Jahr 2009 (Gewinnexplosion bei den Stromkonzernen).

* E.on Vorstand Dr. Johannes Teyssen sagte auf der Bilanzpressekonferenz am 10. November 2010 klar und öffentlich, dass sich die Strompreise für Haushaltskunden nicht an den Kosten, sondern am Wettbewerb orientieren.

* Die branchenweite Erhöhung der Strompreise um 1,5 Cent/kWh hat also den Charakter einer Preisabsprache unter den Stromanbietern. Die Begründung „gestiegene EEG-Umlage“ ist lediglich ein Codewort um die Öffentlichkeit in die Irre zu leiten und die erneuerbaren Energien zu diffamieren.

* Bereits in den vorangegangenen Jahren hatten die Stromversorger die Preise jeweils um gut einen Cent erhöht – ohne ausreichende Begründung.

* Die Preise wurden in den vergangenen Jahren hauptsächlich von den Grundversorgern erhöht.

* Der Bundesgerichtshof hat die Versorger in der Grundversorgung verpflichtet, alle Kostensenkungen unmittelbar an die Kunden weiterzugeben (BGH VIII ZR 138/07 Rn. 39, VIII ZR 81/08 Rn. 18). Die Preiserhöhungen stellen damit vermutlich einen Rechtsbruch dar.

* Der rasche Ausbau erneuerbarer Stromerzeugung vermindert den Stromabsatz aus konventionellen Kraftwerken und damit das Kerngeschäft der Stromkonzerne. Diese Konzerne haben also allen Grund, um ihre gewaltigen Gewinne zu zittern und die Öffentlichkeit gegen die Förderung erneuerbarer Stromerzeugung aufzubringen.

* Verbraucher müssen den Neubau von Kraftwerken stets über den Strompreis bezahlen. Die Einspeisevergütung nach dem EEG senkt die Erzeugungskosten der Erneuerbaren Energien mit großer Geschwindigkeit. Sie entspricht daher den Kosten für den Bau neuer Kraftwerke. Durch die Finanzierung über das EEG ist von vornherein entschieden, dass mit diesen Geldbeträgen nur die Erneuerbaren ausgebaut werden. Den Stromversorgern ist die Entscheidung darüber, welche Kraftwerke gebaut werden, aus der Hand genommen.

* Der Vorsitzende der Bundesnetzagentur, Mathias Kurth, warnte die Stromversorger davor, die gestiegene EEG-Umlage in voller Höhe auf die Strompreise der Verbraucher aufzuschlagen. Auch der Vorsitzende der Monopolkommission, Professor Justus Haukap äußerte sich in diesem Sinne.

Fazit: Für den Stromkunden erwecken die Strompreiserhöhungen den Eindruck, die Erneuerbaren würden den Strompreis im Jahr 2011 um zusätzliche 1,5 Cent/kWh verteuern. Dieses Argument hält einer kritischen Prüfung nicht stand. Wer dennoch so argumentiert, macht sich fehlender Sachkenntnis oder einer interessengeleiteten Argumentation verdächtig. Verbraucher wollen mit ihrem Geld den Ausbau Erneuerbarer finanzieren und sind auch bereit, dafür höhere Strompreise in Kauf zu nehmen. Versorger missbrauchen diese Bereitschaft, um sich die Taschen zu füllen.

Es stellt sich also nicht die Frage, ob wir uns den Ausbau der Erneuerbaren leisten können und wollen. Denn dazu gibt es keine Alternative. Sondern es ist zu fragen, wie lange wir den Stromversorgern ihre überzogenen Preise und ihre Lügen noch durchgehen lassen wollen. Durch den Anbieterwechsel weg von den Konzernen und ihren Töchtern kann jeder Verbraucher die Rote Karte zeigen: Ohne jedes Risiko. Er wird nicht nur mit einem guten Gewissen, sondern zusätzlich noch mit Kosteneinsparungen in Höhe von mehreren hundert Euro belohnt.

Quelle:

Dr. Aribert Peters 2010

Bund der Energieverbraucher e.V. 2010

sonnenseite.com


Photovoltaik-Branche setzt sich ehrgeizige Ziele in Richtung Wettbewerbsfähigkeit

12.11.2010 + Studie: Photovoltaik trägt wesentlich zur Umstellung auf Erneuerbare Energien bei.

* Photovoltaik (PV) wird wettbewerbsfähig und trägt als wesentliche Säule zum Systemwandel zu 100 Prozent Erneuerbaren Energien bei

* Dezentralität wird als wesentlicher Vorteil der PV zur Integration in das Gesamtsystem genutzt

* Deutsche Unternehmen halten die Technologieführerschaft und stärken den heimischen Produktionsstandort

* Zur Erschließung der großen Potenziale des Solarstroms müssen neun Ziele erreicht werden, darunter eine mehr als 50-prozentige Senkung der Systempreise bis 2020

* Ab 2020 positiver volkswirtschaftlicher Nettobeitrag durch die PV-Branche in Deutschland (mehr …)


Peak Oil liegt hinter uns

Jetzt ist es wohl offiziell – die Internationale Energieagentur (IEA) hat selbst zugegeben, dass die Förderung höchstens für einige Jahre stabil bleiben kann, bevor sie endgültig abrutscht. Kommentar von Craig Morris: (mehr …)


Jetzt wird die Photovoltaik doppelt grün

PV-Module sind darauf ausgelegt, mindestens 25 Jahre lang saubere und erneuerbare Energie zu erzeugen. Doch was passiert mit den umweltfreundlichen Energieerzeugern, wenn diese in einigen Jahren nicht mehr nutzbar sind? maxx-solar & energie hat sich der Frage gestellt und gemeinsam mit den Herstellern eine nachhaltige, umweltbewusste Lösung gefunden. (mehr …)


Solarfonds werden Anlagethema von institutionellen Investoren

21.10.2010 + Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage, die die Feri EuroRating ServicesAG im Auftrag von Voigt & Collegen erstellt hat.

Institutionelle Investoren haben Solarfonds als Anlagethema für sich entdeckt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage, die die Feri EuroRating Services AG im Auftrag von Voigt & Collegen erstellt hat. Befragt wurden insgesamt 51 institutionelle Investoren in Deutschland, darunter Banken und Sparkassen, Versorgungswerke und Pensionskassen, Vermögensverwalter, Family Offices sowie Kirchen und Stiftungen. (mehr …)


Reine Kostenbetrachtung ist keine seriöse Bewertung der Erneuerbaren Energien

23.10.2010 + „Jeder Euro, der in den Ausbau der Erneuerbaren investiert wird, bringt schon heute einen hohen volkswirtschaftlichen Nutzen.“

Der Betrag, mit dem die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland den Ausbau der Erneuerbaren Energien fördern (EEG-Umlage) wird im kommenden Jahr auf 3,5 Cent pro Kilowattstunde Strom ansteigen. Jedoch weist BEE-Präsident Dietmar Schütz daraufhin, dass eine reine Kostenbetrachtung keine Grundlage für eine seriöse Bewertung der Erneuerbaren Energieträger darstellt: „Jeder Euro ist sinnvoll angelegt.“ (mehr …)